Es geht um 141.000 Euro

Autohaus-Prozess: Verkäufer weist Betrugsvorwürfe zurück

Eschwege. Auch der zweite Angeklagte hat am Dienstag am zweiten Verhandlungstag des ein Eschweger Autohaus betreffenden Betrugs-Prozesses abgestritten, jemals Barzahlungen von Kunden einbehalten zu haben.

Die Vorwürfe wies der ehemalige Geschäftsführer, der ebenfalls beschuldigt wird, letzte Woche genauso zurück wie jetzt sein damaliger Angestellter in der Firma.

Ein einziges Mal habe er versehentlich einen mit Geld gefüllten Umschlag einer Kundin ein paar Wochen lang in der Aktentasche herumgetragen und vergessen diesen einzuzahlen – das aber nach Aufforderung vom Chef sofort nachgeholt. 

Die anderen 13 Unterschlagungen, die ihm vorgeworfen werden, habe er nicht vorgenommen. „Das Bargeld ging immer direkt an den Geschäftsführer oder in die Kasse“, sagte der Ex-Mitarbeiter. Er selbst könne heute genauso wenig wie damals nachverfolgen, warum die Zahlungen nicht verbucht worden seien, da er keinen Zugriff auf diese Daten habe.

Als Zeugen geladen waren Kunden von 2014 und 2015 – teilweise Händler, aber auch Privatpersonen. Allesamt bestätigten, dass sie Barzahlungen an das Autohaus geleistet haben, aber plötzlich Forderungen aufgetaucht sind, weil diese offenbar nie ankamen oder verbucht wurden. Insgesamt geht es um 141.000 Euro, die Geschäftsführer und Verkäufer selbst eingesteckt haben sollen. 

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