Schule & Klimaschutz

Berufliche Schulen Eschwege belegen den 3. Platz beim Schulradeln

Am Ziel: Die Beruflichen Schulen Eschwege haben den 3. Platz beim Schulradeln eingefahren.
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Am Ziel: Die Beruflichen Schulen Eschwege haben den 3. Platz beim Schulradeln eingefahren.

387 Kilometer sind die Schüler und Lehrer der Beruflichen Schulen Eschwege gefahren und haben dafür eine Auszeichnung bekommen.

Eschwege – Für den Wettbewerb „Schulradeln“, der von Mai bis Oktober 2020 stattfand, sind die Eschweger Berufsschüler und ihre Lehrer in der Kategorie „Radelaktivste Teilnehmer“ jetzt ausgezeichnet worden. Der Drittplatzierte erhält 500 Euro Preisgeld.

„Radfahren lohnt sich“, sagt Schulleiter Ekkehard Götting, der sich über die Auszeichnung freut.

Ziel ist es, dieses Projekt jährlich im Sinne des Umweltgedankens mit möglichst steigenden Teilnehmerzahlen durchzuführen.

Schulleiter Ekkehard Götting

Bei dem klimaneutralen Radeln hatten Schulen aus Hessen und Mainz (Rheinland-Pfalz) mitgemacht. In fünf Kategorien traten die Schulen dabei gegeneinander an. Darunter: radelaktivste Schule, Schule mit den radelaktivsten Teilnehmenden, größtes Team, beste Aktion zum Thema Radfahren und radelaktivste Grundschule.

„Ziel ist es, dieses Projekt jährlich im Sinne des Umweltgedankens mit möglichst steigenden Teilnehmerzahlen durchzuführen“, sagt der Eschweger Schulleiter und dankt seinem Kollegen Matthias Blackert. „Er engagiert sich für das Radeln an der Schule, motiviert die Schulgemeinde und hat auf dem Heimweg gleich einmal 50 Kilometer auf dem Rad bis nach Morschen an der Fulda zurückgelegt.“

Weil die Schüler und Lehrer der Beruflichen Schulen Eschwege, statt mit dem Auto, lieber mit dem Rad gefahren sind und Alltagswege so klimafreundlich erledigt haben, konnten sie sich gegen 195 Mitbewerber durchsetzen. Auch am Zweitplatzierten, der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt, die 395 Kilometer erradelt hat, sind die Eschweger nur knapp vorbeigeschrammt. Erster wurde die Herderschule in Gießen mit 445 Kilometern.

Um sich gegenseitig anzuspornen, konnten die Teilnehmer die gefahrenen Kilometer der Konkurrenz schon während des Wettbewerbs verfolgen. Dafür trugen die Biker alle gefahrenen Kilometer in ein Onlineportal des Veranstalters ein. Eine Rangliste zeigte dann immer den aktuellen Kilometerstand der Teilnehmer an.

Die Listen werden von dem IVM (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain), dem Klima-Bündnis und der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen ausgewertet, die den Gewinnern die Preise verleihen.  (kh)

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