Verhandlung seit Donnerstag

Bewährung für Eschweger Dealer - Er hortete Haschisch in großen Mengen

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Ein Dealer aus Eschweger hortete Haschisch.

Weil er mit drei anderen kiloweise Haschisch nach Eschwege gebracht hatte, war ein Eschweger im Februar zu drei Jahren verurteilt worden. Dagegen hatte der Mann Berufung eingelegt.

Diese wird seit Donnerstag vor der 7. Strafkammer des Kasseler Landgerichts verhandelt. Nachdem die beiden deutschen Mitangeklagten bereits rechtskräftig zu Bewährungsstrafen verurteilt worden waren, war auch ein vom Angeklagten als Haupttäter und Kopf der Geschichte bezeichneter Libanese aus Wehretal zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. 

Nur der geständige Eschweger sollte tatsächlich hinter Gitter. Diese Entscheidung hob die Kammer von Richter Reichhardt am Donnerstag auf und verurteilte den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Der Mann hatte eingeräumt, in den Jahren 2014 bis 2016 gemeinsam mit den beiden Mittätern bei sechs Fahrten für den Libanesen insgesamt 7,5 Kilogramm Haschisch von guter Qualität mit einem Wirkstoffgehalt von bis zu 19 Prozent von Frankfurt nach Kassel gebracht zu haben. Allerdings habe er lediglich als Fahrer für den Libanesen gearbeitet, aber immer wieder auch Haschplatten in seiner Wohnung in Eschwege gebunkert, die dann von Abnehmern des Libanesen abgeholt und bei ihm bezahlt wurden. 

Er selbst habe mit dem Drogenhandel nie etwas zu tun gehabt und auch keine Ahnung davon. Für die reinen Transportfahrten habe er jeweils 200 Euro erhalten, für das Bunkern und Verkaufen der Drogen monatlich 300 Euro. Grund dafür, dass er sich auf das Angebot des Libanesen eingelassen hatte, seien finanzielle Probleme gewesen.

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