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Bigband der Universität Göttingen sorgt für funkigen Jahresabschluss

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Klassischer Bigband-Sound, aber auch abwechslungsreiche Weihnachtsklänge: Die Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen verzauberte ihr Publikum.
Klassischer Bigband-Sound, aber auch abwechslungsreiche Weihnachtsklänge: Die Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen verzauberte ihr Publikum. © Lorenz Schöggl

Das Konzert der Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen begeisterte das Publikum im E-Werk. Organisiert wurde es vom Jazz-Club Eschwege.

Eschwege – Zum dritten Mal lockt der Jazz-Club Eschwege die Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen vor Weihnachten ins E-Werk: Gespannt ließ sich das zahlreiche Publikum von klassischem Bigband-Sound, aber auch abwechslungsreichen Weihnachtsklängen verzaubern.

Über 90 Besucher kamen zu der „neuen Tradition“ ins E-Werk, wobei Gerhard Marquardt sich als Vereinsvorsitzender besonders über viele junge Gäste freute. Die Göttinger Bigband ist längst über die Region hinaus bekannt: Unter der Leitung von Detlef Landeck, der spontan als Posaunist eingesprungen war, wurde virtuos der klassische Bigband-Sound mit Fokus auf den 50er- und 60er-Jahren zelebriert, bevor umso mehr Weihnachtsklänge das Publikum dank gekonntem Funk zum Mitwippen brachten.

Klassischer Bigband-Sound, aber auch abwechslungsreiche Weihnachtsklänge: Die Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen verzauberte ihr Publikum.
Klassischer Bigband-Sound, aber auch abwechslungsreiche Weihnachtsklänge: Die Bigband XYJazZ der Georg-August-Universität Göttingen verzauberte ihr Publikum. © Lorenz Schöggl

Jazzsounds und weihnachtliche Stimmung im Eschweger E-Werk

Passend zur Stimmung war das E-Werk mit Kerzen, Lichterketten und Dekoration in ein weihnachtliches Kleid geschmückt. Als erstes Highlight überzeugte die Ouvertüre der Nussknacker-Suite von Tchaikovski, die den feierlichen Charakter des Konzertes unterstrich.

Mit „Jolly Old St. Nicholas“ kamen auch die Klassiker unserer Kulturregion nicht zu kurz, woraufhin beispielsweise mit jamaikanischen Weihnachtsklängen auf eine musikalische Weltreise entführt wurde. Dank Funk und einer konstanten Brise Blues erstrahlten auch deutsche Weihnachtssongs wie „O du Fröhliche“ in einem einmaligen Jazz-Charakter, der zu guter Laune und mitwippenden Füßen einlud. Neben Gregor Kilian, der durch Jonas Funk am Flügel vertreten wurde, ist Hanna Carlson längst eine namhafte Institution.

Mit ihrer voluminösen und balancierten Stimme, die sie direkt bei „Winter Wonderland“ unter Beweis stellte, war die Sängerin die Krönung eines faszinierenden Adventskonzerts.

(Lorenz Schöggl)

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