Bock auf Blasmusik

Ausverkauftes Konzert der Wirtshausvielharmoniker und Southbrass im Eschweger E-Werk

Die Blasmusiker von Wirtshausvielharmoniker und Southbrass.
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Die Blasmusiker von Wirtshausvielharmoniker und Southbrass.

Eschwege hatte am Wochenende Bock auf Blasmusik. Beim Konzert im ausverkauften E-Werk mit den Wirtshausvielharmonikern und Southbrass macht auf und vor der Bühne Spaß.

Eschwege – „Es geht nicht vor vier Uhr und nicht bevor das Bier alle ist nach Hause!“, so begrüßten die Veranstalter Niklas Schindewolf, Markus Schreiber und Marius Spengler ihr Publikum, die dagegen wohl auch nichts einzuwenden hatten. Die Stimmung im ausverkauften E-Werk war am vergangenen Samstagabend bestens. Eschwege hatte Bock auf Blasmusik. Und mit den Wirtshausvielharmonikern und Southbrass durften die Besucher „die Königsklasse der Blasmusik erleben“, kündigten die Veranstalter an.

Zum vierten Mal findet dieses Event nun schon statt, diesmal mit zwei Bands, aber auch mit der 2G-Regel. Das bedeutete, endlich wieder einmal feiern ganz ohne Abstand und Maske. Für die Desinfektion wurde sowohl äußerlich als auch innerlich gesorgt. Kühles Bier, eine Eschweger Wurscht dazu und gute Musik, was will man mehr?

Den Auftakt machten die Wirtshausvielharmoniker und brachten das Publikum gleich in Partystimmung. Was für die Berufsmusiker beim Musizieren bei einer Feier des Heeresmusikkorps Veitshöchheim begann, entwickelte sich zu einer fünf Mann starken Blaskapelle, die schon Auftritte bei Funk und Fernsehen sowie im Münchener Hofbräuhaus hatten. Die fünf Berufsmusiker spielten das erste Mal im E-Werk, geplant war der Auftritt aber schon seit über einem Jahr. Neben traditioneller bayrischer und böhmischer Blasmusik haben die Wirtshausvielharmoniker auch einige Partykracher dabei. Neben Polka und dem „Böhmischen Traum“ wurde auch der Klassiker „Ohne Dich“ von Münchener Freiheit angestimmt und Schlagzeuger Simon holte aus seinem Instrument ein paar beeindruckende Soli. „Wir machen traditionelle Blasmusik mit kleinen Überraschungen“, beschreiben sie ihren Stil.

Mit bester Stimmung ging es nach einer kurzen Pause gleich weiter mit den Southbrass aus Südtirol. Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal zwanzig Jahren bieten die sieben Jungs einen knackigen, frischen Eindruck und genau das soll sich auch in ihrer Musik widerspiegeln. „Uns verbindet ein tiefes Spielgefühl, Tradition und die gemeinsame Liebe zur Blasmusik“, verraten sie. Als Sieger des Grand Prix der Blasmusik 2018 und mit einer eigenen CD sind Southbrass eine feste Größe in der Blasmusik-Szene geworden und sind nun auch der Einladung nach Eschwege gefolgt. Mit jugendlichem Elan bringen sie Schwung in die traditionelle Blasmusik und steuern auch Eigenkompositionen dazu bei. Eine Mischung die beim Eschweger Publikum gut ankam. (esr)

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