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Brüder-Grimm-Schüler besuchen Freunde in der Normandie

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Von: Julia Stüber

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Die Brüder-Grimm-Schüler bei der Ankunft an der Pont de Normandie, einer Schrägseilbrücke, die mit 856 Metern die größte Spannweite in Europa besitzt.
Die Brüder-Grimm-Schüler bei der Ankunft an der Pont de Normandie, einer Schrägseilbrücke, die mit 856 Metern die größte Spannweite in Europa besitzt. © Brüder-Grimm-Schule

20 Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule nutzten über Fronleichnam die Gelegenheit, an der Frankreichfahrt des Partnerschaftsvereins Wehretal in die Normandie teilzunehmen.

Eschwege – So sei der pandemiebedingt auf Eis gelegte Schüleraustausch mit dem Collège Charles Léandre in La-Ferrière-aux-Etangs wieder aufgenommen. Die letzte Schülerbegegnung vor Ort fand 2019 demnach statt, und kurz vor Anreise der französischen Schüler in Eschwege sei es im März 2020 zum ersten Lockdown gekommen.

Umso größer sei die Freude der Jugendlichen gewesen, über Fronleichnam in die Normandie zu reisen und Einblicke in die Lebensweise ihrer Gastfamilien sowie den französischen Schulalltag an ihrer Partnerschule erhalten zu haben. Sie nahmen am Unterricht teil, aßen gemeinsam in der Kantine und beteiligten sich an Kommunikationsspielen.

Gemeinsame Ausflüge boten den Schülern Gelegenheit, die Partnerregion kennenzulernen. Dazu gehörten neben Moorwanderung und Besuch eines Pferdedorfes, ein Chorabend an der Partnerschule, ein Freundschaftsabend mit Party, zahlreiche Aperitifs und Picknicks sowie ein gemeinsamer Tag am Meer.

Am Strand von Franceville genossen alle laut der Mitteilung der Schule das Sonnenwetter, das für die Normandie weniger typisch sei. Ihren letzten Tag verbrachten die Jugendlichen in ihren Gastfamilien.

Im kommenden Jahr ist erneut für zehn Tage ein Austausch mit den französischen Schülern geplant.

Beim Abschied sei die ein oder andere Träne geflossen. Der Erfolg der Begegnung spiegele sich auch in den Rückmeldungen der Schüler zur Austauschfahrt: alle seien sich einig, dass die „Gastfreundschaft der Familien großartig, die gemeinsame Zeit mit den neuen Freunden allerdings viel zu kurz“ gewesen sei.

Alle freuten sich auf das nächste Jahr, wenn sie sich wiedersehen und mehr Zeit miteinander verbringen können.  red

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