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CVJM feiert die Wiedereröffnung des Party-Kellers „Downstairs“ in Eschwege

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Feiern die Wiedereröffnung des Party-Kellers „Downstairs“: Simon Schweinsberg, Gunar Gimbel und Norman Fett (von links) präsentieren stolz das sanierte Downstairs samt neuem Logo.
Feiern die Wiedereröffnung des Party-Kellers „Downstairs“: Simon Schweinsberg, Gunar Gimbel und Norman Fett (von links) präsentieren stolz das sanierte Downstairs samt neuem Logo. © Lorenz Schöggl

Handwerkliches Geschick und Fördermittel aus dem Regionalbudget haben es ermöglicht, dass der Party-Keller „Downstairs“ des CVJM Eschwege saniert wurde.

Eschwege – Der Party-Keller im CVJM erstrahlt dank Eigeninitiative und Fördermitteln aus dem Regionalbudget wieder in neuem Glanz. „Wir wollen den Jugendlichen einen eigenverantwortlichen Raum geben“, erklärt Simon Schweinsberg.

Er hat gemeinsam mit Gunar Gimbel und Norman Fett durch handwerkliches Geschick die Sanierung ermöglicht. Anfang des Jahres wurde das Trio auf die Fördermöglichkeit durch den Verein für Regionalentwicklung aufmerksam, welcher aus EU- und Bundesmitteln im Rahmen des LEADER-Programms ein Regionalbudget verwaltet.

80 Prozent der Kosten übernommen

Kurzfristig wurde per Videokonferenzen ein 9.000 Euro schwerer Antrag geschrieben: „Die Jugend hat bei diesem Projekt selbst geplant und angepackt“, ist Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung beeindruckt. Gefördert werden grundsätzlich Vereine und Ehrenamt, wobei ein besonderer „Schwerpunkt auf der Jugend“ liegt.

Insgesamt 80 Prozent der Kosten wurden übernommen, wobei der CVJM die restlichen 20 Prozent trägt. Ein Tischkicker und ein neuer Billardtisch, der zur nachhaltigen Nutzung auf einer Schieferplatte basiert, sind dabei nur der Anfang: Wände wurden abgeschliffen, neu verputzt und gestrichen, Fliesen repariert sowie ein Beamer, neue Boxen und Lampen verbaut.

Keller soll ab 2023 genutzt werden

Dank Licht- und Ton-Mischpult kann für die richtige Stimmung gesorgt werden, auch Konzertproben sind möglich. Viele der Sanierungsarbeiten waren notwendig, da der Keller in der Vergangenheit durch das Werra-Niveau mit Wasserschäden zu kämpfen hatte. Isolationen und eine Wasserpumpe sollen das zukünftig verhindern.

Im Sinne eines Jugendraums soll der „Downstairs“ genannte Keller ab dem kommenden Jahr genutzt werden. Theke, Kühlschränke und Backofen sind noch aus der Zeit des „Café Downstairs“ erhalten, wobei der neue Name gewählt wurde, da Kaffee noch nie im Vordergrund stand.

Mottopartys und Turniere geplant

Einmal monatlich soll ein „offener Abend“ für Jugendliche und Interessierte angeboten werden; alle paar Monate steht auch etwas Größeres an: „Mottopartys oder Billard-/Kicker-Turniere können wir uns gut vorstellen“, freut sich Gimbel, der auf Facebook und Instagram des CVJM verweist.

Da sich das „Downstairs“, welches aus einem größeren Raum und einem Nebenraum mit Billard-Tisch besteht, auch für private Feiern mit bis zu 20 Personen eignet, ist nach Planung und Rücksprache mit dem CVJM auch ein Mietangebot geplant.

Von Lorenz Schöggl

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