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Digitalpakt an der Freien Waldorfschule Werra-Meißner erfolgreich umgesetzt

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Das Team der Firma E-Systems (von links) mit Helmut Fey, Niklas Bister und Lutz Fernholz und Heinz-Peter Gumpricht, Geschäftsführer des Vereins für Waldorfpädagogik.
Das Team der Firma E-Systems (von links) mit Helmut Fey, Niklas Bister und Lutz Fernholz und Heinz-Peter Gumpricht, Geschäftsführer des Vereins für Waldorfpädagogik. © Privat

An der Waldorfschule des Kreises wurden Kreidetafeln gegen Smartboards ausgetauscht. Profitiert hat die Schule vom Digitalpakt.

Eschwege – Die Freie Waldorfschule Werra-Meißner hat den Digitalpakt erfolgreich umgesetzt. So seien die beiden Gebäude Am Bahnhof und in der Eisenbahnstraße per VPN vernetzt und W-Lan überall eingerichtet. Außerdem wurde mit zehn Smartboards nun auch noch die passende Hardware in den Klassen digital ergänzt. Das teilte Heinz-Peter Gumpricht, Geschäftsführer des Vereins für Waldorfpädagogik Eschwege nun mit.

Gumpricht: „Während der Sommerferien wurden in der Schule die alten Kreidetafeln abgebaut und neue Smartboards installiert. Mit der Firma E-Systems aus Witten hatten wir einen sehr kompetenten Partner an unserer Seite und können nun – wie viele andere Schulen in der Region– das digitale Zeitalter auch an unserer Schule einleiten.“

Fördergelder ermöglichten den Umbau

Dabei profitierte die Freie Waldorfschule vom Digitalpakt, ist nun auf dem neuesten Stand der Technik. Neben dem Fördergeld von Land und Bund für die digitalen Tafeln habe die Schule den Umbau mit einem Eigenanteil von rund 20 Prozent der Kosten gestemmt, heißt es weiter.

Der Einsatz von Smartboards an der Waldorfschule Werra-Meißner erscheine im ersten Moment ungewöhnlich, da besonders für die Waldorfpädagogik die digitalen Medien eher mit Zurückhaltung betrachtet werden würden.

Tafeln mit digitalen Möglichkeiten

Schulleiterin Katja Klaus-Reineberg: „Der Einsatz der Smartboards ist pädagogisch hilfreich, zeitsparend und für Schüler und Pädagogen angenehm.“ Auch Waldorfschulen müssten sich öffnen, dürften nicht den digitalen Wandel an sich vorüberziehen lassen. „Die Vernetzung, die Speichermöglichkeit großer Datenmengen auf einer zentralen Speichereinheit – das alles sind Stichworte, welche die Digitalisierung und die Zukunft von Schule beleuchten – auch von Waldorfschulen.“

Lutz Fernholz, Projektleiter der Firma E-Systems: „Die digitalen Tafeln haben eine Bildschirmgröße von 86 Zoll und sind höhenverstellbar, sodass auch die „Kleinen“ mit ihr arbeiten können.“ Die „alte Handhabung“ der Schultafeln geht nicht verloren. Auch die Smartboards können in klassischer Weise als Tafel benutzt und zusätzlich mit vielen Möglichkeiten erweitert werden.  (red/tli)

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