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Streit mit Messer und Schlagstock: Zwei Verletzte im Eschweger Schlosspark

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Von: Stefanie Salzmann, Diana Rissmann, Philipp David Pries

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Einsatz rund um den Schlosspark: Die Fahndung lief auf Hochtouren nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Eschwege. © Salzmann

Eschwege. Großeinsatz in der Eschweger Innenstadt: Am Montagabend sind bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwei Menschen verletzt worden. Der Schlosspark wurde kurzzeitig abgeriegelt.

Aktualisiert am 4. September um 11.15 Uhr. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es gegen 18.15 Uhr im Bereich des Eschweger Schlossparks zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen vier Personen, bei der zwei von ihnen verletzt wurden.

Zur Tatzeit hielten sich im Park ein 26-Jähriger aus Sontra, ein 23-Jähriger aus Bad Sooden-Allendorf und ein 27-Jähriger aus Eschwege auf. Gegen 18 Uhr erschien ein 26-Jähriger aus Eschwege im Schlosspark und setzte sich unweit auf eine Bank. Kurz darauf gerieten zwei der Beteiligten in ein Streitgespräch auf das dann die körperliche Auseinandersetzung folgte.

Die Beamten leiteten eine großangelegte Fahndung ein, der Schlosspark wurde gesperrt und mit Spürhunden abgesucht. Augenzeugen berichten von einer hohen Anzahl an Einsatzkräften im Umfeld des Tatorts. Gegen 20.30 Uhr gaben die Beamten auf Nachfrage unserer Zeitung Entwarnung und bestätigten, dass für die Bevölkerung keine Gefahr bestehe. Alle Beteiligten wurden noch am Abend vorläufig festgenommen und verhört. 

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Großeinsatz in Eschwege: Die Polizei riegelte am Montagabend den Schlosspark ab. © Stefanie Salzmann

Aufgrund der unterschiedlichsten Angaben in den Vernehmungen stellt sich der Sachverhalt für die beamten derzeit so dar: Einer der Beteiligten habe ein Küchenmesser, ein anderer ein Klappmesser sowie einen Schlagstock gezogen. Hierbei dürfte es sich laut Polizei um die beiden 26-Jährigen handeln, die sich auch beide leicht verletzt haben. Sie zogen sich Platz- und Schnittwunden zu, die ambulant im Krankenhaus behandelt wurden.

Den vier Beteiligten wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Bereitschaftsstaatsanwalt wurden sie gegen 1.20 Uhr wieder entlassen.

Lange Zeit unklare Lage 

Die Lage war zunächst lange unklar: Augenzeugen berichteten von einem massiven Polizeiaufgebot in der Innenstadt. Nach ersten Informationen unserer Zeitung war in Parknähe in einer Toreinfahrt ein langes Einhandmesser gefunden worden. Im daneben befindlichen kleinen Zugang zum Schlosspark wurden zudem Blutspuren entdeckt. Eine stadtweite Fahndung wurde in Gang gesetzt, der Schlosspark abgeriegelt. Außerdem wurden Spuren ausgewertet.

Am frühen Abend wurden auf der Straße zwischen Kassel und Kaufungen außerdem zahlreiche Polizeifahrzeuge auf Einsatzfahrt gesichtet. Ob diese Beobachtung mit dem Einsatz in Eschwege zusammenhingen, war bis zum späten Abend unklar.

Die Polizei konnte aus einsatztaktischen Gründen erst spät die Informationen bestätigen.

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