Naturbecken auf Espada-Gelände soll 2021 fertig sein

Kreisstadt Eschwege bekommt wieder ein Freibad

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2021 soll Eschwege wieder ein Freibad haben: Gebaut werden soll es auf dem Gelände des Espadabades an der Eschweger Goldbachstraße nach dem Vorbild des Naturfreibades Immenreuth (Foto)

Die Kreisstadt Eschwege bekommt ein neues Freibad. Im übernächsten Jahr soll die Freizeiteinrichtung fertiggestellt sein.

Das beschloss der Aufsichtsrats der Stadtwerke während seiner Sitzung am Mittwochnachmittag. Aufsichtsratsvorsitzender, Bürgermeister Alexander Heppe, sowie Geschäftsführer Markus Lecke hatten dem Gremium zuvor die Pläne für den Neubau präsentiert.

Die Kosten für das Außenbecken auf dem Gelände des Espada werden mit 2,72 Millionen Euro beziffert. Die jährlichen Betriebskosten werden sich nach Angaben Heppes und Leckes auf 50.000 Euro belaufen. Insgesamt bedeutet das eine Mehrbelastung von knapp 300.000 Euro pro Jahr für die Stadtwerke, die ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Kommune sind.

„Wir wollen eine Naturbadelandschaft mit drei Fünfzig-Meter-Bahnen, einer Lagune, einer Breitrutsche sowie einer barrierefreien Zugangsmöglichkeit schaffen“, sagt Heppe. Das Becken wird eine Wasserfläche von knapp über 1000 Quadratmetern haben, bis zu 1,35 Meter tief sein und mit einer Folie abgedichtet. Das Badewasser bleibt ungechlort und wird über ein Filtersystem gereinigt. Die Wassertemperatur soll auf 23 bis 25 Grad Celsius aufgeheizt werden.

Nach dem Beschluss des Aufsichtsrates werden die Investitionskosten schon mit dem Wirtschaftsplan des Energieversorgungsunternehmens für das kommende Jahr bereitstehen. 2020 sollen auch die Bauarbeiten beginnen. Mit der Inbetriebnahme rechnen Heppe und Lecke in der Badesaison 2021.

Die Stadtwerke ließen auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zwei unterschiedliche Badvarianten und zwei unterschiedliche Standorte untersuchen. Neben dem Naturbad wurde auch eine konventionelle Bauart geprüft. Zweiter analysierter Standort neben dem auf dem Espada-Gelände zwischen Schwalbenpfad und Goldbachstraße: am Badestrand des Werratalsee-Südufers.

Werratalsee: Tauchplane noch in diesem Jahr

Die geplante Tauchplane zur Abteilung eines Schwimmbeckens mit Badewasserqualität wird in den nächsten Wochen in den Werratalsee eingezogen. Die Aufträge sind inzwischen erteilt. Nach Angaben Bürgermeister Alexander Heppes stehen lediglich noch statische Berechnungen aus. Sobald die Plane eingezogen ist, wird das Wasser in dem abgeteilten Bereich des Sees aufbereitet. Im nächsten Jahr wird dann dauerhaft darin geschwommen werden können.

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