Betten fehlen noch

Notunterkunft Eschwege: 150 Flüchtlinge werden erwartet

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Einsatzkräfte hatten die leerstehende Fabrikhalle der Firma Friedola in Eschwege in Rekordzeit für die Flüchtlinge vorbereitet - jetzt fehlen nur noch die Betten.

Eschwege. Die ersten 150 Flüchtlinge für die beiden neuen Notunterkünfte in Eschwege werden heute im Laufe der Nacht erwartet. Dies teilt Kreissprecher Jörg Klinge mit. Problem: Es gibt noch keine Betten.

Verwirrung herrschte zudem über die Information des hessischen Sozialministeriums, die sich auf den zuständigen Innenminister beruft, in der von 250 Flüchtlingen für heute Nacht die Rede ist. "Wir wissen davon nichts, uns wurden 150 Flüchtlinge angekündigt", sagt Klinge. Sollten tatsächlich mehr Flüchtlinge kommen wird es eng, denn noch sind vom Land Hessen keine Betten geliefert worden.  "Wir haben jetzt alle Feldbetten zusammengekratzt, die wir noch auftreiben konnten und hoffen, dass sie ausreichen", sagt Klinge. Richtig schwierig wird es dann, wenn die Betten auch bis Freitag noch nicht geliefert werden können - denn dann werden die nächsten 100 Flüchtlinge in Eschwege erwartet.

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