Strömungsabriss vermutet

Flugzeugabsturz auf Stauffenbühl: Beide Insassen erliegen ihren schweren Verletzungen

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlagen beide Flugzeuginsassen nach noch an der Absturzstelle ihren schweren Verletzungen.
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Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlagen beide Flugzeuginsassen nach noch an der Absturzstelle ihren schweren Verletzungen.

Am frühen Mittwochabend ist es auf dem Eschweger Segelflugplatz Stauffenbühl zu einem tragischen Flugzeugabsturz gekommen. Beide Insassen kamen dabei ums Leben.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 65-jähriger Pilot aus Wehretal zusammen mit seinem 59 Jahre alten Mitflieger aus Sontra in den
Nachmittagsstunden zu einem Rundflug aufgebrochen. Aus derzeit noch ungeklärten Gründen kam es gegen 17.15 Uhr beim Landeanflug zu einem Strömungsabriss.

Der Pilot habe die Kontrolle über das Segelflugzeug verloren und das Fluggerät sei hart auf dem Flugplatzgelände aufgeschlagen. Augenzeugen berichten, dass die Maschine der Marke Twin Astir, die als Schulungsflieger bekannt ist, „mit der Nase senkrecht in den Boden eingeschlagen“. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlagen beide Flugzeuginsassen nach Angaben der Polizei noch an der Absturzstelle ihren schweren Verletzungen.

Vor Ort waren Kräfte der Feuerwehr Eschwege und Niederhone sowie der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber. Ebenfalls wurden drei Notfallseelsorger dem Einsatz hinzugezogen, um die Angehörigen und die Feuerwehrleute zu betreuen.

Die Kriminalpolizei Eschwege sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen haben die Ermittlungen zur Aufklärung des Flugunfalls aufgenommen. (Fabian Diehl und Tobias Stück)

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