Stavo Eschwege

Für weitere sechs Jahre ernannt: Bürgermeister Alexander Heppe in dritte Amtszeit eingeführt

Den Chef ins Amt eingeführt: Erster Stadtrat Thomas Große händigt Alexander Heppe die bis 2027 gültige Ernennungsurkunde aus.
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Den Chef ins Amt eingeführt: Erster Stadtrat Thomas Große händigt Alexander Heppe die bis 2027 gültige Ernennungsurkunde aus.

Die Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für die Feuerwehr wurden in der Stadtverordnetenversammlung Eschwege am Donnerstagabend beschlossen.

Eschwege – Die Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für die Feuerwehr wurden in der Stadtverordnetenversammlung Eschwege am Donnerstagabend beschlossen. Zu Beginn wurde aber Bürgermeister Alexander Heppe in seine dritte Amtszeit eingeführt.

Seine dritte Amtszeit beginnt am 1. Dezember. Rechtzeitig vorher übernahmen Erster Stadtrat Thomas Große (CDU) und Parlamentsvorsteher Claus Hamp (CDU) die Einführung vor den Augen des Parlaments. Hamp verpflichtete Heppe zu einer gewissenhaften Erfüllung seiner Aufgaben. Heppe versprach das umzusetzen. „Die Ernennungsurkunde erinnert mich daran, nicht für mein Ego, nicht für meine Partei, sondern für die Eschweger Bürger zu arbeiten“, sagte Heppe. Er dankte seinen Mitarbeitern und dem Magistrat für die Unterstützung in seiner Arbeit und bot dem Parlament die konstruktive Zusammenarbeit an.

Für die Koalition aus CDU, FDP und FWG erinnerte Stefan Schneider daran, dass Heppe trotz schwieriger Entscheidungen, die er durch die Pandemie zu treffen und umzusetzen hatte, mit 65,6 Prozent das beste Ergebnis seiner bisher drei Bürgermeisterwahlen eingefahren hatte.

Für die Feuerwehr der Kreisstadt bewilligte Stadtverordnetenversammlung einstimmig zwei neue Fahrzeuge. Zum einen wird das mehr als 30 Jahre alte Rettungsboot, das bei einem Einsatz im April irreparabel beschädigt wurde, durch ein Mehrzweckboot ersetzt. Ursprünglich sollte das Boot 2023 ersetzt werden. Mit allem Drum und Dran wie Anhänger, Außenborder, einem Sonar zur Menschenrettung und „feuerwehrtechnischer Ausrüstung“ kostet das Boot 65 000 Euro. 40 Prozent der Kosten könnte das Land tragen, zehn Prozent der Werra-Meißner-Kreis.

Die Feuerwehr Eschwege ist im Notfall für 12,8 Kilometer der Werra zuständig und kümmert sich in Teilen um den 111 Hektar großen Werratalsee. Seitdem das alte Boot kaputt ist, steht den Einsatzkräften ein Modell der Stadtwerke zur Verfügung.

Außerdem soll ein 26 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug der Kernstadt-Feuerwehr ersetzt werden. Hierfür hatte Innenminister Beuth bereits den Förderbescheid übergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 400 000 Euro. Die Stadt Eschwege bemüht sich um ein Vorführfahrzeug, das rund 100 000 Euro günstiger ist.

Reyer (SPD) kritisierte, dass die Beschaffung der beiden Fahrzeuge zu lange dauern würde. Max Wurdinger (Die Grünen) merkte an, dass das neue Fahrzeug viel größer werden würde und wegen der Breite wahrscheinlich nicht mehr in die Fahrzeughalle der Feuerwache passe. „Stadtbrandispektor Sven Rathgeber sucht für dieses Problem eine Lösung“, erklärte Heppe. Mittelfristig müsse man sich aber über einen neuen Standort für die Feuerwehr Gedanken machen.

Von Tobias Stück

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