Marteria und Farin Urlaub bringen spektakuläres Festival mit vielen Hits zum Abschluss

Furioses Finale beim Open Flair

Nachtshow auf der Seebühne: Triggerfinger-Gitarrist Ruben Block rockt das Flair-Publikum in die Nacht. Foto: Sagawe

Eschwege. Das war’s: Mit dem Auftritt des Rostocker Rappers Marteria ist das 31. Open Flair am Sonntagabend zu Ende gegangen.

Der 32-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Marten Laciny heißt, verwandelte bei seiner mitreißenden Show das Werdchen in eine große Tanzfläche. Dabei halfen vor allem die Single-Hits „Kids (Zwei Finger am Kopf)“ und „Lila Wolken“.

Auf der Hauptbühne hatte zuvor Farin Urlaub mit seinem Racing Team die Menge warmgespielt. Mit gewohnt viel Humor gab Urlaub, der sowohl als Solokünstler als auch mit seiner Hauptband Die Ärzte schon einmal auf dem Open Flair war, den Entertainer, der nicht nur mit seinen Songs, sondern auch mit seinen vielen Ansagen für gute Laune bei den Fans sorgte.

Am Nachmittag waren die Monsters of Liedermaching triumphal nach Eschwege zurückgekehrt. Das Liedermacherkollektiv war im vergangenen Jahr erstmals nach zehn Jahren nicht beim Open Flair aufgetreten. „Die Pause zum Auftanken hat sich gelohnt, wir laufen alle mit einem dicken Grinsen rum“, sagte Monsters-Mitglied Der flotte Totte nach der Show. Für ihn ging es direkt nach der Show weiter ins E-Werk. Wie viele andere Künstler auch, nutzte er die Chance, sich die Auftritte anderer Bands anzusehen.

Nachtshow auf der Seebühne: Triggerfinger-Gitarrist Ruben Block rockt das Flair-Publikum in die Nacht. Foto: Sagawe

Die Fans auf dem Werdchen trotzten derweil den auch am Sonntag noch hohen Temperaturen – wahlweise durch eher spärliche Bekleidung oder durch Duschen aus dem Wasserschlauch. Erfrischungen waren in jeder Form willkommen. Wer Pause machen wollte, suchte sich einen der wenigen, aber begehrten Schattenplätze. Besonders beliebt war das große ans Werdchen angrenzende Spielfeld, das zwischenzeitlich aussah, als sei es von einer Sitzblockade besetzt worden.

Dass fünf Tage Rockfestival Spuren hinterlassen, war vielen Besuchern anzusehen. Viele müde, aber ebenso glückliche Gesichter waren am Abend zu sehen, einige von ihnen traten auch noch gestern die Heimreise an. Der Großteil wird wohl auch im nächsten Jahr in der Kreisstadt feiern.

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