Auszeichnung für vorbildliche Pflege mehrerer Streuobstwiesen

Goldener Apfel geht an Torsten Horn aus Eschwege

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Große Freude bei der Verleihung des Goldenen Apfels in Frankfurt (von links): Uwe Köhler (BUND Eschwege), Heide Tilgner (BUND Eschwege), Julia Kraushaar (Geschäftsführerin Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen), Goldener-Apfel-Gewinner Torsten Horn (Eschwege), Stadträtin Rosemarie Heilig (Frankfurt), Martin Heil (Vorsitzender Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien) und Albert Langsdorf (Leiter Naturschutz-Akademie Hessen).

Für die vorbildliche Pflege mehrerer Streuobstwiesen im Werra-Meißner-Kreis bekam Torsten Horn aus Eschwege beim Frankfurter Apfelweinfest den Goldenen Apfel verliehen.

Alte Obstsorten, Schafe zur Beweidung, Vogelnistkästen und Bienenstöcke – das alles gibt es auf Horns Streuobstwiesen. Für dieses beispielhafte Engagement erhielt Horn die Auszeichnung, die seit 2007 vergeben wird und mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden ist.

Torsten Horn hat eine Patenschaft zur Obstbaumpflege auf einer Streuobstwiese bei Eschwege übernommen und eine weitere Wiese gepachtet. Beide, zusammen 8800 Quadratmeter groß, haben teilweise älteren Baumbestand. Darunter sind Apfelbäume gängiger Sorten, aber auch Birnen, Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen. Mittlerweile hat Horn auch alte Apfelsorten gesetzt. Obst, das nicht in den Eigenverbrauch geht, gibt er an die Streuobst-Initiative Werra-Meißner ab.

Als Mitglied des BUND im Werra-Meißner-Kreis war der Eschweger zudem an der Anlage einer „Reiser-Wiese“ zum Erhalt heimischer Obstsorten beteiligt. 25 Bäume alter Regionalsorten stehen in seinem Anzucht-Beet. Seine Wiesen und auch die des BUND halten seine Shropshire-Schafe kurz.

Zudem hat Horn auf seiner Fläche 30 Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten aufgehängt.

Die Verleihung des Goldenen Apfels ist eine Initiative der Naturschutz-Akademie Hessen, der Marketinggesellschaft „Gutes aus Hessen“ sowie des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien.

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