SG Herleshausen/ Nesselröden/ Ulfegrund will sich noch steigern  

Eschwege. Schon seit Jahren gehört die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund zu den Topteams der Fußball-Kreisoberliga.

Und auch in der kommenden Serie haben einige Experten die Ringgauer auf dem Zettel, wenn es um den Favoritenkreis geht. Die SG selbst hofft sich im Vergleich zur Vorsaison zu verbessern.

„Mit dem fünften Platz haben wir die Vorsaison unter Wert abgeschlossen“, sagt SG-Trainer Werner Heidemüller und weißt auf die beiden Siege gegen den späteren Meister SV Adler Weidenhausen II (6:1 und 2:1) hin. Aber gerade gegen die vermeintlich leichten Gegner ließen die Ringauer Punkte liegen. „Wir unterschätzen keinen Gegner mehr, dies hat uns die vergangene Saison gelehrt“, sagt Heidemüller und fügt das Saisonziel hinzu: „Wir wollen den fünften Platz auf jeden Fall verbessern.“

Wie schon in den vergangenen Jahren bleibt der Kader der Spielgemeinschaft weitestgehend zusammen. Mit Niklas Wieditz müssen die Ringgauer aber den Weggang ihres besten Torschützen verkraften. 15 Treffer erzielte der Mittelfeldspieler, den es nach Wichmannshausen zog. Dafür hat die SG mit Patrick Hemmer vom TSV Wichmannshausen einen Defensivallrounder, der die Abwehr stabilisieren soll und das Aufbauspiel noch weiter verbessern soll. „Spielerisch haben wir im vergangenen Jahr zugelegt. Aber die Chancenauswertung muss besser werden“, sagt Heidemüller. Dabei hofft der Trainer auf Lukas Wetterau. Ein Jahr fiel der Offensivspieler mit einem Kreuzbandriss aus und feierte in der Rückrunde sein Comeback. „Ich hoffe, dass er ähnlich torgefährlich wie vor seiner Verletzung sein wird“, sagt der 61-jährige Coach.

Nach dem Abgang von Wieditz wird Heidemüller das System wohl ein wenig umstellen und mit Daniel Asbrand und Wetterau mit zwei Stürmern spielen lassen. Schon seit Jahren verfolgt die SG die Philosophie, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Kader der ersten Mannschaft einzubauen – sowie zuletzt Lukas Braun und Markus Biehl. „Es ist unsere Philosophie Spieler, die in unserer Jugend gut ausgebildet wurden weiterzuentwickeln“, sagt Heidemüller. Dazu stehen ihnen erfahrene Spieler wie Hans Fabian Rauschenberg auf dem Spielfeld zur Seite.

Besonders der Wille und die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft imponiert dem Trainer. So nehmen einige Stundenten weite Anreisen in Kauf, um bei den Spielen dabei zu sein. „Die Einstellung stimmt“, sagt der Coach, der auch darauf hinweist, dass beim Fußball eine gewisse Lockerheit nicht fehlen darf, um gut zu spielen.

Bei den Favoriten sieht Heidemüller Sontra weit vorn“. Aber auch Fürstenhagen, Reichensachsen und Lichtenau werden um die vorderen Plätze mitspielen. „Und dann gibt es meist noch eine Überraschungsmannschaft“, sagt Heidemüller. (mko)

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