Zurück im Kreis seiner Familie

Henrik (5) hat Transplantation von Knochenmark gut überstanden

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Packte in dieser Woche seine Sachen für die Heimreise: Henrik Wolf.

Eschwege. Der fünfjährige Eschweger Henrik Wolf, für den im Frühjahr die größte Typisierungsaktion des Kreises stattgefunden hat, hat nach erfolgreicher Stammzellen-Therapie das Klinikum in Freiburg wieder verlassen.

Seit Montag ist Henrik nach 79 Tagen im Krankenhaus zurück in Eschwege im Kreis seiner Familie.

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Zunächst musste sich der Junge im August einer Chemotherapie unterziehen, dann wurde ihm von einem Spender Knochenmark transplantiert. 67 Tage hat er auf einer Isolierstation verbracht, um sein Immunsystem nicht zu überfordern. Jetzt hat er die Klinik verlassen. „Er ist gesundheitlich noch nicht zu 100 Prozent wieder hergestellt, aber auf einem sehr guten Weg“, sagt seine Mutter Anette Lieberknecht- Wolf. Bis zur vollständigen Genesung vergehen nach Angaben der Ärzte rund zwei Jahre. Noch etwa zwei Wochen muss Henrik immer eine Filtermaske tragen, um sich nicht anzustecken. Er hat sämtlichen Impfschutz verloren, der jetzt wieder erneuert werden muss. Außerdem wird er keimfrei ernährt. Im Krankenhaus hat Henrik stark abgenommen. In zwei Wochen muss er zur Untersuchung zurück nach Freiburg.

Der erste Gang in Eschwege führte Henrik jetzt zum Dietemann. „Er wollte schauen, ob er noch da ist“, sagte seine Mutter. Aufgebaut haben ihn während seiner Zeit im Krankenhaus Videos vom Johannisfest. Ab dem Frühjahr darf der Fünfjährige wieder in den Kindergarten gehen. (ts)

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