Abbau des Impfzentrums bis Mitte Oktober

Nach den Herbstferien findet in den Hallen am Südring wieder Vereins- und Schulsport statt

Dort, wo früher regelmäßig Sport getrieben wurde, wurde im Dezember 2020 das Impfzentrum errichtet.
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Dort, wo früher regelmäßig Sport getrieben wurde, wurde im Dezember 2020 das Impfzentrum errichtet.

„Aller Voraussicht nach können die Schulen und Vereine die beiden Hallen nach den Herbstferien wieder nutzen“, sagt Sylvia Weinert, Sprecherin des Werra-Meißner-Kreises.

Eschwege – Mit dem Abbau des Impfzentrums wurde in dieser Woche bereits begonnen. Am vergangenen Freitag fanden die letzten Impfungen statt. Danach hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Betreiber des Impfzentrums den Rückbau veranlasst.

Nach den Vorgaben des Landes Hessen soll der Abbau bis Mitte Oktober 2021 abgeschlossen sein. Nach Angaben des stellvertretenden Leiters des Impfzentrums Matthias Gebhardt habe das DRK alle Aufgaben erledigt. „Alles von uns ist raus“, sagt er. Für den Rückbau der fest eingebauten Gegenstände (Impfkabinen, Bodenbelag, Elektroleitungen usw.) werden Fachfirmen beauftragt. Nach Angaben des Werra-Meißner-Kreises laufe die Beauftragung von Fremdfirmen noch.

„Aller Voraussicht nach können die Schulen und Vereine die beiden Hallen nach den Herbstferien wieder nutzen“, sagt Sylvia Weinert, Sprecherin des Werra-Meißner-Kreises. Eine konkrete Aussage hierzu könne erst nach Abbau aller Einrichtungen getroffen werden, da erst dann eventuelle Schäden am Bodenbelag, besonders in der Halle Ost, zu erkennen sind. Der Landkreis weist in diesem Zusammenhang schon jetzt darauf hin, dass die obere Halle der Beruflichen Schulen ab April 2022 ohnehin saniert wird. Sie bekommt unter anderem einen neuen Bodenbelag und eine neue Heizung.

Die Schließung der beiden Großsporthallen hatte für erhebliche Einschränkungen für Schulen und Vereine gesorgt. Direkt betroffen waren nach Angaben des Landkreises die Beruflichen Schulen Eschwege, das Oberstufengymnasium, die Anne-Frank-Schule (Standort Eschwege) und die Friedrich-Wilhelm-Schule sowie auch die Pestalozzischule, die Geschwister-Scholl-Schule, die Brüder-Grimm-Schule, die Struthschule und die Kleeblattschule in Reichensachsen, weil sie auf Hallenzeiten verzichtet haben.

Der Werra-Meißner-Kreis hat für die betroffenen Schulen Ausweichmöglichkeiten in der Heuberghalle sowie in den Turnhallen in Grebendorf gefunden. „Dank der unkomplizierten Unterstützung seitens der Kreisstadt Eschwege konnten wir zusätzliche Hallenzeiten in den städtischen Sporthallen in Albungen und Eltmannshausen anbieten“, berichtet Weinert weiter. (Tobias Stück)

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