Impfzentrum Eschwege ab 8 Uhr geöffnet

Heute starten die Impfungen in Eschwege: Das erwartet die Patienten

Heute geht’s los: Ab 8 Uhr wird das Impfzentrum in der Sporthalle des Oberstufengymnasiums geöffnet sein. Parkplätze gibt es vor der Halle. Der Weg wird übersichtlich ausgeschildert sein.
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Heute geht’s los: Ab 8 Uhr wird das Impfzentrum in der Sporthalle des Oberstufengymnasiums geöffnet sein. Parkplätze gibt es vor der Halle. Der Weg wird übersichtlich ausgeschildert sein.

Heute ab 8 Uhr geht das Eschweger Impfzentrum in Betrieb. Wir erklären von Anfahrt bis Abmeldung, was zu beachten ist.

Eschwege – Heute morgen um 8 Uhr geht’s los. Dann werden sich die ersten Über-80-Jährigen beim Impfzentrum am Südring in Eschwege einfinden, um die ersehnte Impfung in Empfang zu nehmen. Dabei sei die Witterungslage kein Hindernisgrund. „Das Impfzentrum ist grundsätzlich einsatzbereit, jeder kann seinen Termin wahrnehmen“, sagt Jörg Klinge, Sprecher des Werra-Meißner-Kreises.

Wir erklären noch mal, was auf die Impfwilligen ab heute zukommt.

Impfzentrum Eschwege: Die Anfahrt, Anmeldung und die Impfung

1. Die Ankunft: Das Impfzentrum befindet sich am Südring 37 in 37269 Eschwege (fürs Navi). Die Anreise mit dem Auto ist ausgeschildert. Der Besucherparkplatz soll über die Zufahrt vom Südring erreichbar sein. Vom Parkplatz sind es 50 bis 150 Meter bis zum Eingang. Der Weg ist abgetrennt und ausgeschildert.

Wer mit dem ÖPNV anreist, kann an den Bushaltestellen Fliederweg, Schulzentrum und Jasminweg aussteigen. Informieren Sie sich vorher, ob derzeit Busse fahren.

Das Impfzentrum aus der Vogelperspektive: Der Eingang befindet sich am unteren Ende der Halle in Richtung Oberstufengymnasium.

2. Die Anmeldung: Hier wird geprüft, ob diejenigen, die geimpft werden sollen, alle Unterlagen beisammen haben. Folgende Unterlagen sollte jeder dabei haben: Einen Personal- oder anderen Lichtbildausweis (kann sogar abgelaufen sein), aus dem das Alter, Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthaltsort hervorgehen; eine Arbeitgeberbescheinigung, wenn jemand im Gesundheits- oder Pflegedienst arbeitet; wenn vorhanden, seinen Impfpass und die Krankenversicherungskarte.

Außerdem die Terminbestätigung und den mit der Anmeldung erhaltenen Bogen zur Einwilligung und Aufklärung. Sollte bei der Anmeldung bemerkt werden, dass noch etwas ausgefüllt werden muss oder fehlt, kann man das vor Ort nachreichen.

3. Der Wartebereich: Ist die Anmeldung abgeschlossen, gelangen jene, die geimpft werden sollen, über den Durchgang „Dokumentenprüfung“ – bei dem noch mal alle Dokumente durchgesehen werden – in den Wartebereich B.

Dort stehen Stühle bereit, falls es trotz festgelegter Impftermine doch mal zu Verzögerungen kommt. Jeder erhält ein Kärtchen mit einer Buchstaben-Nummern-Kombination.

Sobald diese Kombination auf einem der in dem Bereich aufgebauten Monitore aufleuchtet, geht es gemeinsam mit einem Helfer weiter in den Impfbereich.

4. Das Impfen: Hinter dem Wartebereich tun sich die Impfkabinen auf. Jede Impfkabine ist mit Stühlen, Rechnern und einer Liege ausgestattet.

Damit sie leicht gefunden werden, sind sie durchnummeriert. In den Kabinen findet das ärztliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch statt, anschließend dann die Impfung.

Impfzentrum Eschwege: Wer geimpft ist, muss noch kurz da bleiben

5. Der Beobachtungsbereich: Wer geimpft ist, muss noch einmal Platz nehmen – zur Sicherheit. Fünf Minuten dauert das in der Regel, bei Menschen mit Vorerkrankungen kann es auch mal etwas länger dauern. Die Organisatoren sprechen von 15 bis 30 Minuten. Allein ist man in dieser Zeit nicht, denn für den Beobachtungsbereich sind Mitarbeiter abgestellt, die aufpassen. Für Notfälle stehen zudem immer eine Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt bereit.

Und: Wer nicht allein ins Impfzentrum kommen kann, dessen Begleiter gelangt über einen Gang vom Warte- zum Beobachtungsbereich, um seinen Schützling in Empfang zu nehmen. Auch so wird gewährleistet, dass Abstände eingehalten werden.

6. Die Abmeldung: Im letzten Schritt muss jeder Besucher noch seine Laufkarte loswerden. Das passiert an mehreren Abmeldungsschaltern. Dort erhält man dann auch seine Bescheinigung über die Impfung. Wenn alles gut läuft, verlässt der Impfling nach 20 bis 30 Minuten die Halle.

Für die Augen der Besucher unsichtbar bleibt dagegen die zum Impfzentrum gehörende Apotheke, in der die Impfstoffe aufbereitet werden. Die Impfdosen müssen zwar bei minus 70 Grad Celsius gelagert, vor der Impfung aber bei zwei bis acht Grad aufgetaut werden.

Bei dieser Temperatur halten sie sich bis zu fünf Tage. Zum Vergleich: Bei Temperaturen von 25 Grad halten sie gerade mal bis zu zwei Stunden.

Hinweis: Wer seinen Termin nicht wahrnehmen möchte, muss sich über die Hotline (116 117) oder das Onlineportal abmelden und kann dort gleich einen neuen Termin ausmachen. (Von Tobias Stück)

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