Kleine Gebinde jetzt in Euroflasche

Jacobinus-Biere der Eschweger Klosterbrauerei jetzt auch in kleinen Flaschen

Präsentieren die acht Biersorten in den neuen Euroflaschen: AKE-Repräsentant Henrik Stelzner (links) und Braumeister Christian Flender in der Klosterkapelle.
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Präsentieren die acht Biersorten in den neuen Euroflaschen: AKE-Repräsentant Henrik Stelzner (links) und Braumeister Christian Flender in der Klosterkapelle.

Die Eschweger Klosterbrauerei hat jetzt auch die kleinen Gebinde ihrer Jacobinus-Biere auf die sogenannte Euroflasche umgestellt. Seit diesem Monat gibt es acht verschiedene Sorten.

Eschwege - Zur besseren Unterscheidung wurden auch die Etiketten angepasst. Die Eschweger Klosterbräu-Sorten sind von der Gebindeumstellung und Etikettenüberarbeitung nicht betroffen.

An der Euroflasche wurde gerade im süddeutschen Raum oft festgehalten. Die Klosterbrauerei kehrt zu dieser Form zurück. In Deutschland und auch bei der Eschweger Klosterbrauerei war rund 30 Jahre bis Anfang 1990 die 0,5-Liter-Euro-Flasche im Einsatz. Danach wurde aus Designgründen auf die sogenannte NRW-Flasche und die Vichy-Flasche umgestellt. Die 0,33-Liter-Vichy-Flasche wurde im Jahr 2000 durch die sogenannte Longneck abgelöst. Die Jacobinus-Biere aus Eschwege wurden seit 1996 in einer Individualflasche vertrieben, die Umstellung auf die Longneck erfolgte 2012.

Nachdem zuletzt die 0,5-Liter-Flaschen wieder auf die Euroflaschen umgestellt wurden, sind jetzt auch die kleineren 0,33-Liter-Flaschen an der Reihe. „Je nördlicher man kommt, desto größer ist der Anteil der kleinen Flaschen“, sagt Tanja Beck aus dem Marketing der Klosterbrauerei. Gäbe es in Bayern überwiegend die „Halbe“, so sei in unserer Region die kleine Flasche nicht mehr wegzudenken. „Hier werden lieber zwei kleine als eine große Flasche getrunken“, sagt der Repräsentant der Eschweger Privatbrauerei, Henrik Stelzner.

Hersteller und Lieferant der kleinen Euroflaschen ist das Familienunternehmen Wiegand-Glas, das in Thüringer produziert. Die kleine Euro bekommt einen passenden neuen Kasten, in dem 24 Fläschchen oder vier Sechserträger Platz haben. Nach Angaben der Klosterbrauerei bedeute weniger Verpackung auch weniger Gewicht.

Neben der neuen Flaschenform wurden auch die Etiketten überarbeitet. „Wir haben zeitgemäße Optik mit traditionellem Charme vereint“, sagt Tanja Beck. Durch die Abbildung einer historischen Brauereiansicht sei der Bezug zu Eschwege und dem Brauhaus in der Klosterstraße hergestellt. Nach wie vor spiele der Mönch im Logo bei Jacobinus die Hauptrolle – nun aber in einer traditionellen Darstellung.

Seit Anfang des Monats werden nach und nach die Verkaufsstellen mit Classic (Pils), Klosterbier (Schwarzbier), Zwickl (Kellerbier), Hefeweizen, Radler, Natur-Radler, Natur-Radler alkoholfrei und Hefeweizen alkoholfrei bestückt.  (Tobias Stück)

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