Green-Tec-Preis

Jagdverein Hubertus belegt Platz zwei bei Umweltschutz-Preis

Große Ähnlichkeit : Im Erscheinungsbild ist die Wildkatze aber massiger und kraftvoller als die Hauskatze. Foto: Jagdverein Hubertus

Eschwege. Bei der Online-Abstimmung über den Green-Tec-Preis hat der Jagdverein Hubertus Eschwege den zweiten Platz belegt.

Als eines von zehn bundesweit ausgesuchten Naturschutzvorhaben war das Naturschutzprojekt „Wildkatzenland an Werra und Meißner“ für einen der größten Umweltpreise Europas, in der Kategorie „Sonderpreis des WWF“ nominiert worden. Der GreenTec-Award gilt laut der Zeitung Wirtschaftswoche als Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis.

Der Jagdverein Hubertus hat dabei viel größere Naturschutzverbände auf die weiteren Plätze verwiesen. Lange Zeit waren die Jäger aus der Region Eschwege sogar auf Siegeskurs. „Was zunächst nach einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg für uns Projekt aussah, entwickelte sich in der letzten Woche der zwei Monate dauernden Abstimmungsphase zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem innerstädtischen Naturschutzprojekt aus Berlin“, erklärt Dr. Jörg Brauneis, Sprecher des Jagdvereins, der das Wildkatzenprojekt des Jagdvereins betreut und für den dieses Ergebnis ein großer Erfolg ist. „Wir sind stolz auf diesen zweiten Platz“, sagt Rainer Stelzner, der Vorsitzende des Jagdvereins Hubertus Kreis Eschwege, gegenüber unserer Zeitung. „Diese hervorragende Platzierung zeigt, dass Naturschutz aus Jägerhand bundesweit geschätzt wird.“ Dass es zum Schluss für den Sieg nicht ganz gereicht hat, sei bestenfalls ein kleiner Wermutstropfen. Der zweite Platz ermutige die Jäger, sich weiter für den Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume einzusetzen.

Besonders groß sei bei der Abstimmung die Hilfe aus der Region. „Die Institutionen des Werra-Meißner-Kreises, die Städte und Gemeinden, allen voran die für unseren Verein namensgebende Kreisstadt Eschwege, die Forstämter im Kreis und in ganz Hessen, der Naturpark, viele Firmen in der Region, Behörden und Ämter in ganz Hessen, die politischen Parteien und nicht zuletzt unzählige Privatpersonen haben für unsere, nordhessischen Wildkatzen abgestimmt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“

Die Kampagne für das WildProjekt hätte gezeigt, dass Naturschutzprojekte Menschen verbinden. Wildkatzen und Wald stehen als Symbole für eine liebens- und lebenswerte Umwelt im Werra-Meißner-Kreis. „Viele Zuschriften und Anrufe haben uns gezeigt, dass die Menschen die Wildkatzen lieben und dem Schutz ihres Lebensraumes eine hohe Bedeutung beimessen“, sagt Brauneis.

Von Tobias Stück

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