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Junges Theater Eschwege führt „Zuckerfee und Nussknacker“ im E-Werk auf

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Spaß bei der Probe: Sebastian Perels (links) macht ein Selfie mit dem Ensemble. Regie führen (stehend, 3. v. r.) Charlotte Kemmsies und (stehend, 2. v. r.) Marlies Koch.
Spaß bei der Probe: Sebastian Perels (links) macht ein Selfie mit dem Ensemble. Regie führen (stehend, 3. v. r.) Charlotte Kemmsies und (stehend, 2. v. r.) Marlies Koch. © Eden Sophie Rimbach

Angelehnt an E.T.A. Hoffmanns „Nussknacker und Mausekönig“ hat das Junge Theater Eschwege das diesjährige Weihnachtsmärchen entwickelt. Die Gesichte von Marie, für die mit einem Spielecomputer ein märchenhaftes Abenteuer beginnt, feiert am Sonntag (27. November) Premiere.

Eschwege – Bunte Kostüme, strahlend geschminkte Gesichter und jede Menge Freude auf die geplanten Aufführungen: Das prägte die jüngste Probe des Jungen Theaters Eschwege für das Weihnachtsmärchen „Nussknacker und Zuckerfee“.

Für alle ab einem Alter von etwa fünf Jahren ist das Stück laut Charlotte Kemmsies und Marlies Koch geeignet. Die beiden Regieseurinnen haben das Weihnachtsmärchen nach Vorlage von E.T.A. Hoffmanns „Nussknacker und Mausekönig“ gestaltet.

Die Idee dazu war Marlies Koch beim Lesen der Geschichten Hoffmanns gekommen. „Nur die Grundidee“ sei laut ihr geblieben. Transportiert haben beide Frauen die Geschichte in die heutige Zeit und erzählen vom Mädchen Marie, für das mit einem Spielecomputer ein Abenteuer beginnt.

Fantasie führt in eine Märchenwelt

Denn kaum ist das Geschenk am Weihnachtsabend gestartet, gerät Marie durch ein Computerspiel in eine Märchenwelt. „Sie versenkt sich, weil sie ein sehr fantasievolles Mädchen ist, in die Geschichte“, erklärt Marlies Koch. Als einziges Element aus Hoffmanns Erzählung seien die Kämpfe geblieben.

Nicht nur an Kinder richte sich das Stück, sagt Charlotte Kemmsies, die die meisten der Kostüme entworfen und mit Unterstützung aus dem Ensemble gefertigt hat. Zwei der Kostüme hat Karin Perels geschneidert. Seit 2020 warten sie auf ihren Einsatz.

Denn eigentlich hätte das Stück bereits vor zwei Jahren auf die Bühne kommen sollen. Pandemiebedingt fiel es aus, 2021 war „Frühstück mit Wolf“ in kleiner Besetzung zu sehen. „Zuckerfee und Nussknacker“ ist damit seit der Aufführung von „Die Schneekönigin“ im Winter 2019 das erste Stück mit großem generationsübergreifenden Ensemble.

Vier Nachwuchsdarsteller stehen auf der Bühne

„Die Kinder sind Neulinge, aber sie machen das toll“, lobt Marlies Koch. Während einige von ihnen im Sommer bei „Viel Lärm um Nichts“ erste Bühnenerfahrung gesammelt haben, sei es für alle vier die erste Rolle mit Text.

Aufgrund der Coronapendemie sei man weiterhin vorsichtig, arbeitet bei den Kindern und den beruflich eingebundenen Darstellern mit Doppelbesetzungen. Geprobt wird seit dem Ende der Sommerferien.

Ein schönes Zusammenkommen sei das Weihnachtsmärchen laut Charlotte Kemmsies. Das gelte auch für die laufenden Arbeiten im Ensemble. Koch weiß, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen diese auch früh für das Theater begeistern könne. Erlebt hat Marlies Koch das unter anderem durch ihre Arbeit in einer Schul-Theater-AG. Einige der damaligen Schüler gehören nun als junge Erwachsene dem Ensemble an.

Vorstellungen an drei Tagen

Premiere feiert das Stück am Sonntag (27. November) um 16 Uhr, wird danach am Samstag (3. Dezember) um 18 und am Sonntag (4. Dezember) um 16 Uhr aufgeführt. Zu sehen ist es im E-Werk in Eschwege.

Der Eintrittspreis für erwachsene Zuschauer beträgt 14 Euro, der für alle unter 18 Jahren 12 Euro und der für Menschen mit geringem Einkommen 3 Euro.

Weitere Informationen unter junges-theater-eschwege.de/nussknacker-und-zuckerfee-das-weihnachtsmaerchen

Von Eden Sophie Rimbach

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