Krankenhäuser in Eschwege und Witzenhausen in Gewinnzone

Klinikum Werra-Meißner mit Millionenüberschuss

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Legen die Klinikbilanz vor: Die Geschäftsführer Professor Dr. Ulrich Vetter und Christoph Maier sowie Landrat Stefan Reuß.

Eschwege. Mit einem Millionenüberschuss hat das Klinikum Werra-Meißner das vergangene Jahr abgeschlossen. Den Konzerngewinn des Unternehmens mit Krankenhäusern in Eschwege und Witzenhausen beziffern die Geschäftsführer Professor Dr. Ulrich Vetter und Christoph Maier mit knapp 1,33 Millionen Euro.

„Wir sind mehr als zufrieden mit dem sehr, sehr guten Ergebnis“, kommentierte Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Reuß die vorgelegten Zahlen für 2014. „Wir können damit unseren Weg der Veränderungen, auch der baulichen, fortsetzen“, sagte Landrat Reuß. Wichtigstes Vorhaben wird in diesem Jahr die Planung des neuen Operationstraktes im Krankenhaus in Eschwege sein. Zwischen 13 und 14 Millionen Euro will das Klinikum in den nächsten drei Jahren investieren. Insgesamt setzte das Klinikum im vergangenen Jahr 68 Millionen Euro um. 17 700 Patienten wurden an den beiden Standorten behandelt.

Die Krankenhäuser beschäftigen alles in allem 1056 Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit sowie in Ausbildung. 5,6 Millionen Euro wurden 2014 in die Modernisierung des Krankenhauses Witzenhausen - die Arbeiten werden in diesem Sommer abgeschlossen - die Wärmeversorgungseinrichtung, Medizintechnik sowie Bauprojekte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Eschwege investiert.

 Zu den wichtigen Vorhaben in diesem Jahr gehört auch eine neue Vereinbarung zwischen den Tarifpartnern, die dem Zukunftssicherungsvertrag folgen soll, der Ende 2015 ausläuft. „Wir sind in Verhandlungen“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Reuß. Die bisherige Regelung sieht vor, dass ein Großteil der Beschäftigten auf 3,5 Prozent des Gehaltes verzichten – als Investitionsbeitrag und als Gegenleistung für verschiedene Zugeständnisse des Unternehmens.

Von Harald Sagawe

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