Laudenbacher Frank Fiedler ist CDU-Kreisgeschäftsführer

Frank Fiedler

Laudenbach/Eschwege. Schon während der Schulzeit hat sich Frank Fiedler als Gegenpol zu Argumenten aus dem linken Spektrum gesehen. „Ich habe eine eher konservative Grundeinstellung“, sagt der 52-Jährige, der seit November vergangenen Jahres Geschäftsführer der CDU im Werra-Meißner-Kreis ist.

„Zum Ende meiner Karriere habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht“, so Fiedler, der im Zuge der Strukturreform vorzeitig aus der Bundeswehr ausgeschieden ist. Seit 1982 „habe ich meinem Land gedient“, berichtet der Hauptmann außer Dienst.

Bei der CDU kümmert er sich jetzt mit seiner Drittel-Stelle um die Vorbereitung von Parteitagen und Vorstandssitzungen, ist zudem für die Mitgliederverwaltung verantwortlich. Wie viele Mitglieder im Kreis zu betreuen sind, will er nicht mit exakter Zahl belegen. Aber: „Da geht es uns wie allen Parteien; wir werden weniger.“

1987 trat Fiedler in die CDU ein. Grundsätzlich, so Fiedler, habe er sich auch politisch engagieren wollen. „Ich gehöre nicht zu der Sorte, die sich über alles beschwert und selbst nichts bewegt“, sagt er. „Ich will gestalten und mitarbeiten.“

1989 wurde er in den Ortsbeirat seines Heimatdorfes Laudenbach gewählt, vier Jahre später wurde Fiedler Stadtverordneter in Großalmerode, war unter anderem Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Später wurde er Stadtrat, gehört dem CDU-Kreisvorstand an und seit neun Jahren auch dem Kreistag. Der Christdemokrat ist seit 40 Jahren in der Feuerwehr engagiert, spielte Fußball und ist Jugendschöffe beim Amtsgericht in Eschwege.

„Politik“, sagt Fiedler, „hat immer mit Kompromissen zu tun.“ Für Kommunalpolitik gelte das besonders. Eine wichtige Aufgabe der nahen Zukunft sieht er in der Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Die Kommunen müssten auf eine vernünftige finanzielle Ebene gestellt werden, seien selbst aber auch gefragt, die eigenen Verwaltungsstrukturen der schrumpfenden Bevölkerung anzupassen. (hs/stk)

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