Liste der Interessenten ist lang

33 neue Baugrundstücke „An der Höhe“ stehen ab Sommer zum Verkauf

Wir wollten möglichst wenig Platz für Straßen, sondern viel Platz für Häuser mit Menschen drin.
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So ist der Plan: Ulrich Herbold vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläutert die Anlage des neuen Baugebietes „An der Höhe“, (von links) Klaus Wiegand, Alexander Heppe und Christoph Henke.

Bauboom: Ab Sommer sollen 33 Bauplätze in Eschwege zum Verkauf stehen. Die Liste der Interessenten ist schon jetzt sehr lang.

Eschwege – Noch sind die etwa 2,4 Hektar Fläche zwischen dem Langenhainer Weg und dem Höhenweg in Eschwege ein Feld aus Schlamm. Anfang des Monats hat die beauftragte Firma Küllmer-Bau mit der Erschließung des neuen Baugebietes „An der Höhe“ begonnen. Gestern wurde der offizielle erste Spatenstich für das Gebiet gesetzt.

Entstehen sollen hier bis Ende des Jahres 33 Bauplätze mit Grundflächen zwischen 500 und 1000 Quadratmetern, wie Jan Stoerbrauck vom städtischen Tiefbauamt erläutert. Mit dem großen Neubaugebiet am Fritz-Delius-Weg und dem Gebiet „Südlich des Hüllgrabens“ sowie einem kleineren Baugebiet am Magnolienweg wächst Eschwege weiter.

Ab Sommer dieses Jahres soll der Verkauf der Bauplätze starten. „Die Interessentenliste ist jetzt schon sehr lang“, sagt Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe. „Wir müssen sehen, dass wir beim Verkauf eine gerechte Verteilung der Bauplätze hinbekommen“, verspricht er.

Baugrundstücke Eschwege: Möglichst wenig Straße - möglichst viele Häuser

Das zwischen den beiden Straßen spitz zulaufende Areal soll über vier Stichstraßen vom Höhenweg aus erschlossen werden. Die Grundstücke stoßen jeweils an den Rückseiten aneinander. „Wirkt ein bisschen statisch“, räumt Christoph Henke vom planenden Ingenieurbüro Henke und Herbold ein, jede andere Straßenführung wäre aber unwirtschaftlich gewesen. „Wir wollten möglichst wenig Platz für Straße, sondern viel Platz für Häuser mit Menschen drin“, sagte Bürgermeister Heppe.

Zum Langenhainer Weg, der dort eine Landesstraße ist, soll ein Wall aufgeschüttet werden, um den Straßenlärm gegenüber der neu entstehenden Wohnbebauung zu dämmen. Der Lärmschutzdamm soll später bepflanzt werden.

Besonders stolz sind die Planer des Gebietes auf ihr Entwässerungskonzept. So soll das Schmutzwasser der Haushalte über die Kanalisation des Höhenweges entsorgt werden, das Oberflächenwasser aber in das benachbarte Böhmetal geleitet werden. „Wir wollen das Wasser dort halten, wo es herkommt, immerhin wird hier eine große Fläche versiegelt werden“, erklärt Heppe. Das Verfahren sei innovativ und gelte in der Fachwelt unter umwelt- und klimapolitischen Aspekten als vorbildhaft.

Sobald die Erschließung des Gebietes – voraussichtlich im Dezember dieses Jahres – abgeschlossen ist, können die künftigen Bauherren loslegen. Verkauft wird das Bauland „An der Höhe“ für einen Quadratmeterpreis von 95 Euro inklusive aller Erschließungskosten. Für Familien will die Stadt Eschwege zudem einen Familienrabatt gewähren. (Von Stefanie Salzmann)

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