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Mehr Photovoltaik auf Eschweger Dächer

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Foto von einem blau-weißen Boot der Küstenwache
Mit Eschwege seit 53 Jahren verbunden: Die BP 26. © tobias : Stück

Stadtverordnetenversammlung in Eschwege: SPD bringt Antrag zu mehr Photovltaik auf Eschweges Dächern ein

Eschwege – Zwei Anträge von SPD und Grünen sowie die Neubeschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs bestimmen die Sitzung der Eschweger Stadtverordnetenversammlung heute Abend in der Stadthalle.

PV-Anlagen

Die SPD wünscht sich die Belegung von mehr Dachflächen mit Photovoltaikanlagen (PV). Der Magistrat soll beautragt werden, Dachflächen zu identifizieren, auf denen PV-Anlagen aufgebaut werden könnten und soll das Gespräch mit den Eigentümern suchen. SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Feiertag (SPD) lobt die Klimaneutralität von Photovoltaik und seinen Beitrag zur Stabilität der Energiepreise. Die Stadt Eschwege könne die Energieversorgung durch die Tochtergesellschaft Stadtwerke erheblich beeinflussen. „Die Stadtwerke sind in der Lage, den Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien anzubieten“, sagt Feiertag. Das beziehe sich auf die Kernstadt und die Stadtteile. Allerdings seien noch viele private Neubauten und Industrie- und Gewerbegebäude nicht mit PV ausgestattet.

Wie aus dem Magistrat zu hören war, wird derzeit darüber nachgedacht, die Dachflächen der Rathäuser I, II und IV mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Die Denkmalschutzbehörde sei inzwischen flexibler, was das Thema anbelangt, heißt es. In die engere Auswahl könnten Dachflächen gelangen, die Passanten nicht sehen würden. Außerdem werde über Solarziegel nachgedacht.

Patenschiff

Die Grünen wünschen sich ein Bekenntnis der Eschweger Stadtverordnetenversammlung zur Patenschaft mit dem Bundespolizeischiff BP 26 „Eschwege“. „Vor dem Hintergrund wachsenden technischen Fortschritts, neuen Bedrohungslagen und damit verbundenen baulichen Ansprüchen wird auch unser Patenschiff irgendwann auf seine letzte Seestreife gehen“, befürchtet Fraktionsvorsitzender Lukas Sennhenn. Im Jahr 2017 seien bereits die beiden Küstenwachschiffe BP 22 „Neustrelitz“ und BP 23 „Bad Düben“ außer Dienst gestellt worden. Im Jahr 2020 folgte die BP 21 „Bredstedt“. Der Magistrat der Kreisstadt Eschwege soll deshalb beauftragt werden, in Kontakt mit dem Bundesministerium des Inneren für die Fortführung einer Patenschaft in der Bundespolizei zu werben und im Falle der Außerdienststellung auf eine neue Schiffspatenschaft hinzuwirken.

Feuerwehrfahrzeug

Der Stadtverordnetenversammlung wird empfohlen, ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Freiwillige Feuerwehr der Kernstadt Eschweges anzuschaffen. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Ihr Einsatzspektrum reicht von der Brandbekämpfung bis zur technischen Hilfeleistung und Unfallrettung. Für dieses Fahrzeug müssen die Mandatsträger eine überplanmäßige Ausgabe genehmigen.

Von Tobias Stück

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