Mit Sicherheit fleißig trainieren

ETSV schafft neue Turngeräte an – VR-Bank spendet

Hilfe bei Salto und Würfen: Die Akrobatinnen des ETSV führen Uwe Linnenkohl, Trainerin Michelle Hesse und Vereinsvorsitzenden Markus Claus die neue Longe vor.
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Hilfe bei Salto und Würfen: Die Akrobatinnen des ETSV führen Uwe Linnenkohl, Trainerin Michelle Hesse und Vereinsvorsitzenden Markus Claus die neue Longe vor.

Von der Decke der Jahnturnhalle in Eschwege baumelt der neueste ganze Stolz der Akrobatikgruppe des ETSV: eine Ringanlage zum Ringturnen und eine Akrobatik-Longe.

Eschwege - Die insgesamt 7500 Euro teuren Anlagen sollen den Turnern zusätzliche Sicherheit beim Ausüben ihrer Sportart bieten. Sie wurden mit 3000 Euro von der Stiftung „Mit Herz für die Region“ von der VR-Bank Mitte unterstützt.

Die Loge

Bei dieser Konstruktion tragen die Akrobatinnen einen Sicherungsgurt um die Taille, sodass sie mit einer Seilkonstruktion gehalten werden können. „Damit können die Kinder sehr gut einen Salto oder Würfe üben, ohne dass sie hart stürzen oder sich verletzen“, erklärt Trainerin Mirjam Siebke.

Vereinsvorsitzender Markus Claus ist vom Nutzen der Longe überzeugt und probiert sie sofort aus. „Abteilungen wie die Akrobatikgruppe boomen momentan, deswegen haben wir uns gedacht: Einfach mal machen“, fasst Claus den Prozess der Anschaffung zusammen.

Training über Zoom

Seit gut einem Jahr sind die neuen Sportgeräte nun in Betrieb, beim Training musste der ETSV aufgrund der Pandemie allerdings einige Abstriche machen. „Wir haben immer so trainiert, wie es die Lage zugelassen hat. Über Zoom, im Garten oder in Zweiergruppen“, erinnert sich Trainerin Mirjam Siebke. Nun kann die Gruppe mit negativen Tests wieder zusammen Radschlagen und Saltos üben.

Gesichert beim Sprung: Markus Claus testet die Longe.

Spende für Vereine

„Wir dachten, wir fragen einfach mal bei der VR-Bank nach“, so Siebke. Trainerin Michelle Hesse arbeitet dort, weshalb der Kontakt schnell hergestellt werden konnte. Uwe Linnenkohl, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mitte und der Stiftung waren sofort begeistert von der Idee. „Wir wollen in Projekte investieren, die nachhaltig wirken, insbesondere in die Jugendarbeit. Vor allem die Vereine haben unter Corona sehr gelitten.“

Auch bei der VR-Bank habe sich einiges aufgestaut, weshalb sich ein neues Unternehmensleitbild durchgesetzt habe. Jeder Mitarbeiter bekam einen Spenden-Scheck über 250 Euro, der an einen beliebigen Verein gespendet werden konnte. „So haben wir die Vereine schon mit über 100 000 Euro unterstützt“, freut sich Linnenkohl.

(Anna Schellhase)

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