Hunderunde bringt Forum in Schuss

Nachbarn engagieren sich am Sonntagmorgen für Botanischen Garten

Sonst Hundeleine, heute Harke: Die sogenannte Hunderunde aus dem Botanischen Garten beim Unkrautentfernen am Forum des Parks.
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Sonst Hundeleine, heute Harke: Die sogenannte Hunderunde aus dem Botanischen Garten beim Unkrautentfernen am Forum des Parks.

Die sogenannte Hunderunde – allesamt Anwohner aus dem nahen Umfeld des Botanischen Gartens in Eschwege – hat am Sonntagmorgen das Forum des Botanischen Gartens auf Vordermann gebracht.

Eschwege – Mit dem Hinweis, dass der Park doch eigentlich der Allgemeinheit gehöre und damit auch alle Benutzer letztendlich dafür verantwortlich seien, gelang es Petra Strauß, der Vorsitzenden des Förderkreises, jetzt, die sogenannte Hunderunde zu überzeugen, dazu einen Beitrag zu leisten. Schnell war vereinbart, gemeinsam etwas im Park tun zu wollen und da bot sich das Forum als erster Einsatzort an.

Normalerweise hätten über die Sommerzeit Lyrik, Yoga, Gottesdienste und der „Herbstzauber“ im Park stattgefunden, die durch die Coronapandemie alle abgesagt werden mussten. Ohne die vielen Veranstaltungen wurden auch die turnusmäßigen Pflegearbeiten nicht wie üblich ausgeführt. Dies konnte man zuletzt am Sitzkreis gut sehen, wo das Grün zwischen den Steinen langsam Besitz von der Sitzfläche ergriff und alles zu überwuchern drohte. Am Sonntag sind Volker, Annette, Susanne, Nicole, Gerd und Selina früh am Morgen mit Kratze, Hacke und Eimer in den Park gezogen, um das Forum von Beikräutern zu säubern.

Jeden Tag zur gleichen Zeit treffen sich die Anwohner des Botanischen Gartens ansonsten, um mit ihren Vierbeinern Gassi zu gehen. Am Sonntagmorgen säuberte die Gruppe in mehreren Stunden bei durchwachsenem Herbstwetter mit kleinen Gartengeräten das Forum von allerlei Grün. Nun glänzt der Platz wieder in alter Schönheit.

Dazu Strauß: „Dies ist ein großartiges Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Man wird nie fertig und immer bleibt genug liegen. Und manches schaffen wir als Verein auch nicht.“ Deshalb sei es ein absoluter Glücksfall, wenn sich Bürgerinnen und Bürger einbringen und mit anpacken. Der Förderkreis ist sehr froh und bedankt sich ganz besonders bei allen Mitwirkenden, die bei ihrer Aktion nicht unbemerkt blieben.

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