Tagesstätte öffnet

Neue Straße führt zur Kita: Entwicklung am Bahnhof in Eschwege schreitet voran

Zufrieden mit Zeitplan und Arbeit: die Stadt Eschwege, Stadtwerke, Baufirma und Ingenieurbüro bei der Abnahme am Donnerstagmittag.
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Zufrieden mit Zeitplan und Arbeit: die Stadt Eschwege, Stadtwerke, Baufirma und Ingenieurbüro bei der Abnahme am Donnerstagmittag.

Das Mischgebiet Am Bahnhof in Eschwege nimmt weiter Form an.

Eschwege - Am Donnerstag wurde die Straße fertiggestellt und freigegeben, im August wird der Kindergarten in Betrieb gehen. Zurzeit werden weitere Grundstücke zwischen Kita und Lokhalle untersucht, für die es bereits erste Voranfragen an die Stadt gegeben hat.

Zwischen Schützengraben und dem Neubau der Kindertagesstätte hat die Firma Küllmer auf 120 Metern die Fahrbahndecke saniert. Anschließend wurde die Straße auf 160 Metern komplett ausgebaut und auf sechs Meter verbreitert. Auch ein Gehweg ist dazugekommen, die Stadtwerke Eschwege haben sich um die Straßenbeleuchtung gekümmert.

Darüber hinaus sind am Fahrbahnrand direkt vor der Kita 38 Parkplätze entstanden. Fünf sollen für die Eltern der Kita-Kinder freigehalten werden. Weitere Parkplätze könnten noch dazu kommen, sagt Markus Mengel, Fachbereichsleiter Bauen bei der Stadt Eschwege.

Zwei „optische Bremsen“ direkt vor dem Kindergarten

Auf der neuen Straße wird Tempo 30 gelten. Direkt vor dem Kindergarten sind zwei „optische Bremsen“ in Form von abgesenkten Bordsteinen eingebaut, um die Autos herunterzubeschleunigen.

Nötig war die Straße geworden, weil sich hier die neue Kita befindet und auch weiteres Gewerbe sich auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände ansiedeln möchte. „Die Eröffnung der Kindertagesstätte ist für August vorgesehen und liegt jetzt im Zeitplan“, sagt Bürgermeister Alexander Heppe. Ursprünglich sollte der Betrieb bereits im März starten.

Probleme mit den Fenstern hatten zu erheblichen Verzögerungen geführt. „Wir eröffnen zum neuen Kindergartenjahr, werden anschließend aber noch einige Arbeiten ausführen müssen“, sagt Heppe. Der Außenbereich wird beispielsweise nicht rechtzeitig fertig.

Auch Nachbargrundstücke werden auf Bodenbelastung geprüft

Genauso wie das Grundstück der Kita vor einiger Zeit untersucht wurde, werden jetzt auch die Nachbargrundstücke auf Bodenbelastungen geprüft. Insbesondere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, als das Bahnhofsgelände hier unter starken Beschuss der Alliierten geraten war, werden gesucht. „8000 Quadratmeter müssen noch überprüft werden“, sagt Mengel.

Geomagnetische Messungen hätten bereits stattgefunden. Derzeit haben am Ende der neuen Straße verschiedene Baufirmen Hallenkapazitäten angemietet. „Sollte mehr Verkehr dazukommen, besteht die Möglichkeit, eine Querverbindung zur Straße Am Baumesrain zu schaffen“, sagt Heppe.

Der Ausbau der Straße bisher habe reibungslos funktioniert, sagt Thomas Hirsch von der Firma Küllmer-Bau aus Reichensachsen. Teilweise habe man am Wochenende asphaltiert, um die Anlieger nicht zu stören. Ein halbe Million Euro hat alles zusammen gekostet, die Bauzeit von September bis Mai lag genau im vorgegebenen Rahmen. (Tobias Stück)

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