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Ralph Nowag veröffentlicht im Dezember den sechsten Eschwege-Krimi

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Von: Tobias Stück

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Hat sich für den sechsten Fall von Klose und Schade drei Jahre Zeit gelassen: Ralph Nowag hat während der Pandemie ein wenig die Inspiration gefehlt.
Hat sich für den sechsten Fall von Klose und Schade drei Jahre Zeit gelassen: Ralph Nowag hat während der Pandemie ein wenig die Inspiration gefehlt. © Nils Kastenhuber

Der sechste Eschwege-Krimi des heimischen Autors Ralph Nowag kommt im Dezember in die Buchhandlungen. Zurzeit laufen die Maschinen der Druckerei auf Hochtouren.

Eschwege – „Dem Moritz sein Schätzchen“ heißt der sechste Fall. Darin können sich die Fans von Jens Klose und Harry Schade auf ein neues Abenteuer der beiden unterschiedlichen Kollegen von der Eschweger Kriminalpolizei freuen.

Darum geht‘s im sechsten Eschwege-Krimi

Ein neuer, spannender Fall muss gelöst werden, denn Eile ist geboten. Immerhin wurde eine prominente Persönlichkeit aus der Eschweger ‚Heisoseietie’ von kriminellen Schurken entführt. Aber mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur so viel: das Ermittlerteam um Klose läuft wieder Mal zur Hochform auf, wobei auch der Humor und der nordhessische Dialekt von Oberkommissar Schade eine wichtige Rolle spielen. Mit „Dem Moritz sein Schätzchen“ wissen die treuen Leser der Eschwege Krimis, was sie erwartet. „Es handelt sich dieses Mal um ein Jahrhundertwerk“, verrät Nowag in seiner bescheiden, zurückhaltenden Art. „Das werden die Leser gleich zu Anfang des neuen Romans merken und es hat nicht damit zu tun, dass ich für dieses Buch drei Jahre gebraucht habe.“

Recherche gestaltete sich während de Pandemie schwieriger

Die Piks- und Maskenzeit habe ihm beim Schreiben öfters im Weg gestanden. „Mir hat ganz einfach der Input gefehlt. Wenn man beim Arzt oder beim Frisör gesessen hat, dann waren die Kontakte auf ein Minimum beschränkt und Masken sind bei amüsanten Gesprächen eher hinderlich.“ Da ist Nowag nicht der Einzige, der diese Erfahrung machen musste. „Die interessanten Informationen, die sich für einen Roman, der am Puls der Zeit in Eschwege spielen soll, fließen dann eher etwas zäh.“ Doch nun ist die lange Zeit des Wartens vorbei. Der neue Krimi mit knapp 400 Seiten kommt Anfang Dezember auf den Markt. Die Zusammenarbeit mit dem Schäfer-Verlag hatte reibungslos geklappt.

Lesungen und Signierstunde

Es wird auch wieder Lesungen im Dachbodentheater in Oberrhone geben (9. und 10. Dezember, 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr). Wie gewohnt sind De Lusejungen wieder mit an Bord und wer einmal eine sogenannte Lesung mit Ralph Nowag erlebt hat, weiß, wie viel Humor auf ihn zukommt. Inzwischen ist es auch zu einem lieb gewordenen Ritual geworden, dass es zum neuen Buch eine Signierstunde in der Buchhandlung Heinemann in Eschwege gibt. Der Termin steht fest: Samstag, 10. Dezember ab 10 Uhr.

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