Omas for Future

Regionalgruppe in Eschwege gegründet - Enkeln intakte Umwelt bieten

Omas for Future in Eschwege
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Omas for Future

Den nachfolgenden Generationen eine Umwelt mit Zukunft zu hinterlassen, ist die Idee der Bewegung von „Omas for Future“ (dt. „Omas für Zukunft“).

Werra-Meißner – Deswegen hat sich jetzt in Eschwege eine Regionalgruppe der deutschlandweiten Bewegung gegründet. Die Gruppe zielt nicht nur auf Mitglieder aus dem gesamten Werra-Meißner-Kreis ab, sondern auch auf Unterstützer aus den Nachbarkreisen.

Der Begriff „Omas“ sei im Namen der Bewegung dabei irreführend, sagt die Initiatorin der Eschweger Gruppe, Ewa Strehlow.

Aber wir sind es, die etwas dagegen tun können – jeder Einzelne, jeden Tag.

Ewa Strehlow, Initiatorin von Omas for Future in Eschwege

Denn die klassische Oma, wie man sie sich vorstelle, gebe es in der gesamten Bewegung nicht. Außerdem möchte Ewa Strehlow die Initiative rund um Eschwege nicht nur auf Frauen eines bestimmten Alters beschränken, auch wenn die Bewegung selbst die Generation 50+ im Auge hat. „Bei uns sind alle Menschen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen wollen, herzlich willkommen“, sagt Strehlow.

Die nächsten Regionalgruppen befinden sich in Fulda, Paderborn oder Halle. 40 gibt es insgesamt in Deutschland, wie Maxie Wolf berichtet, die das 2019 in Leipzig gegründete Projekt koordiniert. Strehlow, die selbst aus Thüringen stammt, hat Eschwege wegen seiner Aufgeschlossenheit für die Gründung einer Regionalgruppe ausgesucht.

„Mir ist bewusst geworden, wie gefährdet unsere Lebensgrundlagen durch den Klimawandel sind“, sagt die 67-Jährige, die sich selbst nicht als Umweltengel bezeichnet. „Aber wir sind es, die etwas dagegen tun können – jeder Einzelne, jeden Tag“, sagt die Großmutter von zwei Enkelkindern.

Die neu gegründete Eschweger Regionalgruppe plant derzeit Aktionen in Kindergärten und Schulen, aber auch in den Gemeinden. Ewa Strehlow selbst hat beispielsweise ein Märchen geschrieben, mit dem sie an Schulen und in Kitas für Nachhaltigkeit, Umwelt und Natur werben möchte.

Aber auch andere Ideen seien willkommen. Obwohl sie vom Eschweger Bahnhof begeistert ist, bemängelt sie den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Zum nachhaltigen Leben gehöre es aber auch, manche Bequemlichkeit abzulegen.

Den Klimawandel begrenzen

„Handeln aus Liebe zum Leben“ lautet das Motto der Omas for Future, die aus der Jugendbewegung „Fridays for Future“ hervorgegangen ist. Die Mitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, den weiteren Klimawandel zu begrenzen und wenn möglich zu bremsen. In der Eschweger Regionalgruppe ist jedes Geschlecht und jedes Alter willkommen. Interessenten wenden sich zur Unterstützung an eschwege@omasforfuture.de Ewa Strehlow.

omasforfuture.de

Von Tobias Stück

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