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Die sanierte Ortsdurchfahrt von Niederdünzebach ist jetzt freigegeben

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Von: Tobias Stück

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Darf nicht fehlen: Zur offiziellen Freigabe der bereits seit mehreren Wochen befahrbaren Ortsdurchfahrt von Niederdünzebach haben sich jetzt (von links) Markus Wagner (Hessen Mobil), Jan Störbrauck (Stadt Eschwege), Thomas Hirsch (Küllmer Bau), Ulrich Herbold (Planungsbüro Henke&Herbold), Thomas Wiegand (Küllmer Bau) Rainer Bick (Ortsvorsteher), Alexander Heppe (Bürgermeister), Ulrich Hansel (Hessen Mobil), Florian Langlotz und Andreas Schüttemeyer (beide Stadtwerke) getroffen.
Darf nicht fehlen: Zur offiziellen Freigabe der bereits seit mehreren Wochen befahrbaren Ortsdurchfahrt von Niederdünzebach haben sich jetzt (von links) Markus Wagner (Hessen Mobil), Jan Störbrauck (Stadt Eschwege), Thomas Hirsch (Küllmer Bau), Ulrich Herbold (Planungsbüro Henke&Herbold), Thomas Wiegand (Küllmer Bau) Rainer Bick (Ortsvorsteher), Alexander Heppe (Bürgermeister), Ulrich Hansel (Hessen Mobil), Florian Langlotz und Andreas Schüttemeyer (beide Stadtwerke) getroffen. © Tobias Stück

Nachdem der Ausbau der Ortsdurchfahrt im April 2021 begonnen hatte, wurde die Ortsdurchfahrt Niederdünzebachs am Donnerstag (3. November) offiziell eröffnet.

Niederdünzebach – Ortsvorsteher Rainer Bick musste ein bisschen Wasser in den Wein der Dankbarkeit gießen. Bei der offiziellen Eröffnung der Ortsdurchfahrt von Niederdünzebach bemängelte er, dass die Überquerungshilfe vor der Bushaltestelle an der Auer Straße nach der Sanierung der Straße weichen musste.

Gerade mit Blick auf die vielen Grundschüler, die von dort aus nach Wanfried fahren würden, sei das unglücklich. Insgesamt sah Bick nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt aber eine deutliche Verbesserung für den Eschweger Stadtteil.

Im April 2021 wurde mit dem Ausbau begonnen. „Die Straße war gekennzeichnet durch Risse, Schlaglöcher und Fahrbahnunebenheiten“, berichtet Ulrich Hansel, Regionalbevollmächtigter von Hessen Mobil.

Autofahrer nutzten zum Teil Schleichwege

Für Anwohner und Pendler ergaben sich dadurch weitreichende Einschränkungen. Die Strecke war während der Bauarbeiten weitestgehend voll gesperrt. „Es war erstaunlich, welche neuen Abkürzungen und Schleichwege die Autofahrer entdeckt haben“, sagt Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe.

Die Stadt Eschwege nutzte zusammen mit den Stadtwerken den Straßenausbau, um Kanalleitungen, Gehwege, Bushaltestellen sowie Versorgungsleitungen zu erneuern. Im April 2021 starteten die Tiefbauarbeiten am Kanal sowie den Straßenabläufen. Der Kanal wurde als sogenanntes modifiziertes Trennsystem aufgebaut. Mischwasser und Regenwasser laufen in unterschiedlichen Kanälen, sodass das Regenwasser nicht in der Kläranlage aufbereitet werden muss.

Stadt Eschwege investierte etwa 1,75 Millionen Euro

Im Anschluss erfolgte im Auftrag von Hessen Mobil der vollständige Neuausbau der Fahrbahn und im Auftrag der Stadt Eschwege die Neuerstellung aller Bord- und Nebenanlagen. Von Dezember 2021 bis Mai 2022 wurden die Arbeiten pausiert, die Vollsperrung aufgehoben.

„Wir mussten uns mit einer weiteren Baumaßnahme an der Werrabrücke in Frieda abstimmen, um die Belastung der Autofahrer zu reduzieren.“ Die Arbeiten zwischen Niederdünzebach und dem Biolandhof sowie an der freien Strecke in Richtung Eschwege wurden ab dem Frühjahr 2022 in zwei weiteren Abschnitten umgesetzt, auch hierfür musste wieder eine Vollsperrung eingerichtet werden.

Im September 2022 wurde die Vollsperrung planmäßig aufgehoben. Etwa 1,75 Millionen Euro investierte die Stadt Eschwege, etwa eine Million Euro das Land Hessen insgesamt.

Freundlicheres Ortsbild entstanden

„Das hat sich gelohnt“, kommentierte Heppe bei der Eröffnung. Das Ortsbild sei durch die Baumaßnahme noch freundlicher geworden. Und auch Bick bekam eine Erklärung, warum die Querungshilfe weichen musste. Die Straße sei zu schmal, schrieb Verkehrsminister Tarek Al Wazir, nachdem der Ortsbeirat im Ministerium nachgehakt hatte.

Ulrich Herbold vom gleichnamigen Planungsbüro sicherte dem Ortsvorsteher aber zu, dass von Aue kommend durch die leichte Kurve nach wie vor eine „optische Bremswirkung“ einsetze.

Von Tobias Stück

Arbeiten in drei Abschnitten

In insgesamt drei Abschnitten mit einer Gesamtlänge von 2.400 Metern wurden die Bauarbeiten umgesetzt.

Abschnitt 1: Ausbau der Ortsdurchfahrt Niederdünzebach.

Abschnitt 2: Sanierung der Asphaltdeckschicht zwischen Niederdünzebach und dem Biolandhof.

Abschnitt 3: Sanierung der Fahrbahn im bituminösen Hocheinbau.

(tli)

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