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DLRG Eschwege-Wanfried bekommt Jetski zur schnelleren Menschenrettung

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Von: Tobias Stück

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Bei der Vorstellung des neuen Jetski auf dem Werratalsee zeigen die DLRG-Einsatzkräfte, was mit dem neuen Fahrzeug möglich ist.
Bei der Vorstellung des neuen Jetski auf dem Werratalsee zeigen die DLRG-Einsatzkräfte, was mit dem neuen Fahrzeug möglich ist. © DLRG/nh

Schneller und wendiger ist die DLRG-Ortsgruppe Eschwege-Wanfried dank der Neuanschaffung unterwegs. Mit dem Jetski können flache Gewässer befahren werden, die mit den Rettungsboot nicht erreichbar wären.

Eschwege – Die DLRG ist am Werratalsee bei der Rettung von Menschenleben jetzt noch flexibler. Die Ortsgruppe Eschwege-Wanfried der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft hat einen Jetski bekommen, der sie im Einsatzfall schneller und wendiger macht. Dort, wo es im Zweifel auf Sekunden ankommt, können sie jetzt zügiger aktiv werden.

DLRG-Vorsitzender Axel Thorman erklärt die Verwendung. Eingesetzt wird da neue Fahrzeug, um im Wasser verunglückte Personen schnell zu erreichen, zu retten, ans Ufer zurückzubringen und dem Rettungspersonal an Land zu übergeben. „Für die meisten stellt ein Jetski in erster Linie ein Spaßfahrzeug da“, sagt Thorman. „Bei uns ist es jedoch ein wichtiges Rettungsgerät.“

Der Jetski ermöglicht nun mehr Einsätze in flachen Gewässern, in denen der Einsatz des Rettungsbootes wegen Tiefgangs nicht möglich wäre. Bei der anschließenden Rettungsübungen mit Rettungsboot, Tauchern und Jetski zeigte sich das neue Fahrzeug im Einsatz als schnelles, wendiges und sicheres Einsatzgerät.

Bootsführerschein und Einweisung sind Voraussetzungen

Die Mitarbeiter sind inzwischen geschult. Die Benutzung durch die Einsatzkräfte setzt den Besitz eines Bootsführerscheins und eine Einweisung voraus. Zudem muss eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden, um Verletzungen im Einsatz zu vermeiden.

Natürlich komme der Jetski auch in der Jugendarbeit zum Einsatz, erklärt Thormann. Die Jugendlichen können bei Übungsfahrten an die Nutzung herangeführt werden – „unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen“, wie Thormann betont. Der Jetski erhöht aber auch die Attraktivität des DLRG beim Nachwuchs.

Beim DLRG Eschwege-Wanfried kann man ab dem Kindesalter einsteigen. Sie übernehmen die Schwimmausbildung vom Seepferdchen bis zum Gold-Abzeichen. Später ist hier die Ausbildung zum Rettungsschwimmer möglich. Bis zum Rettungsschwimmabzeichen in Gold kann man alle Qualifikationen erwerben. Auch Tauchen gehört zum Angebot.

Wasserrettung in der Region

Die DLRG ist indes auch für den Wasserrettungsdienst in der Region zuständig. Hauptquartier haben sie an der Marina am Werratalsee bezogen. Dort ist das Vereinsheim mit Rettungsfahrzeug, Booten und dem neuen Jetski.

Mit einem kleinen Fest wurde dort das Fahrzeug im Beisein von Besuchern und Gästen aus der Kommunal- und Landespolitik eingeweiht. Die Landtagsabgeordneten Lena Arnold (CDU) und Knut John (SPD), Landrätin Nicole Rathgeber, CDU-Kreisvorsitzender Stefan Schneider, Sabine Wilke (Verein für Regionalntwicklung), Fritz Kaufmann von der Matthias Kaufmann-Stiftung, Bürgermeister Alexander Heppe, Hartmut Wassmann (Bezirksleiter DLRG Werra-Meißner) kamen zur Einweihung. Außerdem hat die DLRG einen neuen Beamer bekommen. Dieser wird für die Ausbildung im Rahmen von Schulungen genutzt.

Trainingszeiten: immer donnerstags im Eschweger Hallenbad Espada. Um 18.30 Uhr sind die Anfänger dran, um 19.30 Uhr die Rettungsschwimmer. Kontakt: 5651 228810 oder info@eschwege-wanfried.dlrg.de eschwege-wanfried.dlrg.de

Von Tobias Stück

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