Angebot für Familien

Stadt Eschwege: Rabattaktionen für die Sommerferien mit der Familienkarte

Machen sich für die Familienkarte stark: (von links) Fachbereichsleiter Familie und Soziales Jörn Engler, die Leiterin des Familienbüros Ricarda Feigenspan, Silke Rottstädt (Familienkarte) und Bürgermeister Alexander Heppe.
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Machen sich für die Familienkarte stark: (von links) Fachbereichsleiter Familie und Soziales Jörn Engler, die Leiterin des Familienbüros Ricarda Feigenspan, Silke Rottstädt (Familienkarte) und Bürgermeister Alexander Heppe.

Die Stadt Eschwege bietet seit Längerem die Familienkarte an: Nun sind nicht nur wieder alle Angebote nutzbar, für die Sommerferien gibt es auch weitere Rabattaktionen.

Eschwege – Vergünstigungen beim Bäcker, Metzger, Reisebüro oder im Restaurant, ermäßigter Eintritt ins Schwimmbad, beim Kanufahren oder in den Kletterwald: Viele der Leistungen, die die Familienkarte der Stadt Eschwege bereithält, waren durch Pandemieregeln lange Zeit nicht möglich.

Durch die weiteren Lockerungen kann man die Rabattkarte jetzt wieder ausgiebig nutzen. Gerade in den Sommerferien ergibt das System Sinn.

Familienkarte

In den vergangenen Monaten sei die Belastung für Familien durch die Einschränkungen groß gewesen. Besonders Kinder hätten unter den Kontakteinschränkungen und den geringen Freizeitmöglichkeiten gelitten. „Die Familienkarten mit zahlreichen Vergünstigungen bei Betrieben, Vereinen und Freizeiteinrichtungen bietet die Chance, wieder etwas gemeinsam zu erleben“, sagt Bürgermeister Alexander Heppe.

Jede Familie mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren kann die Familienkarte erwerben. Ein Nachweis ist erforderlich. Der Rabatt bei den teilnehmenden Unternehmen/Vereinen gilt für alle Familienmitglieder. Die Karte ist für ein Kalenderjahr gültig und sofort einsetzbar.

Familienkarte Plus

Für Familien mit geringem Einkommen gibt es die Familienkarte Plus, die zusätzliche, vergünstigte und kostenlose Angebote bereithält, um Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen. Sie bekommen alle Eschweger Familien mit Kindern unter 18 Jahren, die Unterstützung in Form von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Wohngeld, Kinderzuschlag oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Die Musikschule wird dadurch 50 Prozent günstiger, der Leseausweis in der Rolf-Hochhuth-Stadtbibliothek ist kostenlos, ein Schwimmbadbesuch kostet 1,50 Euro, das Seepferdchen nichts. Die Fahrten mit dem Stadtbus sind vergünstigt.

So kann man die Karte beantragen

Die Familienkarte gibt es inklusive einer Partnerkarte für acht Euro in der Stadtbibliothek Eschwege, im Familienbüro Eschwege oder bei der Tourist-Information. Ein Nachweis (Personalausweis) ist erforderlich. Gleichzeitig kann man sie auch online beantragen.

Vereine aus dem Werra-Meißner-Kreis haben bis zum 31. März die Möglichkeit, ihren Mitgliedern mit Kindern unter 18 Jahren durch die Ausgabe einer Familienkarte einen Bonus zu gewähren. Sie können die Karte für vier Euro besorgen.

Die Familiekarte Plus kann man mit einem Termin im Familienbüro beantragen. Jedes Familienmitglied bekommt eine Karte mit eigenem Foto. Das Lichtbild wird bezahlt. Die Beantragung funktioniert auch per E-Mail (familienbuero@eschwege-rathaus.de).

Nachweisen muss man einen Bewilligungsbescheid für Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Vergünstigungen mit der Familienkarte 2022. Gewerbetreibende und Vereine können sich überlegen, mitzumachen.

Bei Interesse kann man sich an den Fachbereich Familie, Soziales, Sport und Kultur wenden und Kontakt zu Silke Rottstädt (Tel. 05651/304291, Email: silke.rottstaedt@eschwege-rathaus.de) aufnehmen.

Von Tobias Stück

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