BNA verteidigt Treffen in Rotenburg

Suedlink: 250 nehmen an Erörterung für Abschnitte durch den Werra-Meißner-Kreis teil

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In Rotenburg finden jetzt die Erörterungstermine für den Suedlink-Trassenverlauf durch den Werra-Meißner-Kreis statt. 250 Personen, die im Vorfeld eine Stellungnahme zum Suedlink abgegeben haben, wollen daran teilnehmen - vermutlich vor allem Gegner des Projektes. Unser Symbolbild entstand bei einer Demo in Bayern.

Bevor die Bundesnetzagentur (BNA) in Bonn eine Entscheidung über einen bis zu 1000 Meter breiten Korridor für die Höchstspannungsleitung Suedlink trifft, finden nun die Erörterungstermine in Rotenburg statt.

Netzbetreiber Tennet hatte als Vorzugskorridor eine Trasse durch den Werra-Meißner-Kreis und dabei auch durch das Werratal vorgeschlagen.

Über den betreffenden Suedlink-Abschnitt C wird zunächst am Dienstag und Mittwoch, 13./14. August, in Rotenburg/Fulda mit allen gesprochen, die sich kritisch dazu geäußert haben. Daran dürfen allerdings nur Bürger teilnehmen, die eine Stellungnahme oder Einwendung eingereicht haben. Für den Abschnitt C gingen insgesamt rund 2000 Stellungnahmen ein, wie Tobias Landwehr von der BNA-Pressestelle auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte.

Für die Erörterung in Rotenburg lagen Ende voriger Woche etwas mehr als 250 Anmeldungen vor. Für die beiden folgenden Termine in Gotha und Einbeck, die eine beziehungsweise zwei Wochen später folgen, waren es bislang 77 und 91.

Keine passende Halle im Werra-Meißner-Kreis

Dass kein Erörterungstermin im Werra-Meißner-Kreis stattfindet, war auf Kritik bei Landrat Stefan Reuß und seinem Stellvertreter Dr. Rainer Wallmann sowie auch bei der hiesigen Bürgerinitiative gegen Suedlink gestoßen. Man habe zahlreiche Hallen angefragt, unter anderem auch im Werra-Meißner-Kreis, heißt es dazu von BNA-Pressesprecher Tobias Landwehr. Welche Halle letztlich den Zuschlag erhält, sei insbesondere abhängig von der Verfügbarkeit im angefragten Zeitraum und von der Kapazität.

Im sich der Erörterung anschließenden Planfeststellungsverfahren wird dann innerhalb des gewählten Korridors der genaue Verlauf für die Erdkabel festgelegt.

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