Seit Freitag zurück

Eschweger Patenschiff Tender Werra zurück vom Einsatz aus der Ägäis

Zurück in Kiel: Nach 158 Tagen unterwegs ist die Werra wieder in ihrem Heimathafen.
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Zurück in Kiel: Nach 158 Tagen unterwegs ist die Werra wieder in ihrem Heimathafen.

Am Freitag ist der Tender „Werra“ nach knapp fünf Monaten von seinem Einsatz in der Ägäis zurück in den Heimathafen nach Kiel gekehrt.

Eschwege/Kiel – Die 70 Männer und Frauen an Bord haben seit Januar rund 22 000 Seemeilen zurückgelegt.

Ihr Auftrag in der Ägäis bestand darin, ein Lagebild im Mittelmeerraum zu erstellen, den Seeraum zu überwachen und Schleuseraktivitäten zu unterbinden. Die logistische Unterstützung und der Informationsaustausch fanden in Zusammenarbeit mit der griechischen und türkischen Küstenwache, der europäischen Grenzschutzbehörde und der Nato statt.

Ein Routineauftrag für den auf Seeraumüberwachung spezialisierten Tender, der lediglich durch eine technische Störung unterbrochen wurde, die mit Kreativität und Fleiß behoben wurde. „Der Einsatz war in Teilen, gerade für die Besatzungsangehörigen, die das erste Mal im Einsatz waren, eine neue Erfahrung, die sie nicht missen möchten.“, berichtet Kommandant Robert Lehmann.

Seit 2017 ist Korvettenkapitän Robert Lehmann Kommandant auf dem Eschweger Patenschiff. Die Coronapandemie war auch für die Besatzung eine zusätzliche Herausforderung, berichtet der Korvettenkapitän. „158 Abwesenheitstage ohne jeglichen Landgang oder externen persönlichen Kontakt auf einem Boot von 100 Metern Schiffslänge fordern der Besatzung viel ab. Insbesondere die Kameradschaft innerhalb der Besatzung trotz dieser Widrigkeiten hat mich sehr positiv überrascht und macht mich als Kommandant besonders stolz auf das Erreichte“, resümiert Lehmann.

Der Einsatz werde daher in besonderer Erinnerung bleiben. „Die Besatzung wird nach dieser langen Abwesenheit erst einmal in die Hände ihrer Familien und Angehörigen entlassen. Die Partner und Kinder, Eltern und Freunde haben lange genug ohne sie unter den besonderen Umständen der Pandemie auskommen müssen. Die Besatzung hat sich den Urlaub mehr als verdient.“, teilt Korvettenkapitän Lehmann mit.  red/ts

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