Treffpunkt für neue Erinnerungen: Oberdünzebach eröffnet den neuen Mehrgenerationenplatz

Alle an einen Tisch bringen: Marlies George (vorne links) und Helmut Kachel (vorne rechts) und viele weitere Oberdünzebacher freuen sich, diesen und viele weitere Tage auf dem Mehrgenerationenplatz genießen zu können.
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Alle an einen Tisch bringen: Marlies George (vorne links) und Helmut Kachel (vorne rechts) und viele weitere Oberdünzebacher freuen sich, diesen und viele weitere Tage auf dem Mehrgenerationenplatz genießen zu können.

Nach mehreren Jahren konnte der neue Mehrgenerationenplaz in Eschwege-Oberdünzebach nun eröffnet werden. Der Ort soll Jung und Alt zusammenbringen.

Oberdünzebach – Vor drei Jahren fand im Eschweger Ortsteil Oberdünzebach der Spatenstich für den Mehrgenerationenplatz mit Schutzhütte statt. Nach vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurde am Wochenende der Platz feierlich eingeweiht. Für den Mehrgenerationenplatz wurden 79 000 Euro investiert, davon kommen 50 000 Euro aus Mitteln der Dorferneuerung des Landes Hessen.

Der Rest wurde durch Eigenmittel der Stadt getragen.

Dass die Einweihung coronabedingt um ein Jahr verschoben wurde, nahmen die Verantwortlichen um den Ortsvorsteher Matthias Herzog mit einem breiten Lächeln auf. „Gut Ding will Weile haben“, sagte Herzog am Samstag und blickte auf die Entstehung des Platzes.

„Wir haben uns mit dem Sportverein und dem Heimatverein Gedanken gemacht, was man machen kann. Das Dorf hat ja keinen richtigen zentralen Platz im Mittelpunkt“, sagte Herzog, der bald den Platz an der Mehrzweckhalle ins Auge fasste. Die Planungen begannen bereits im Jahr 2014. In vielen Projektsitzungen wurde über den Platz diskutiert, ehe im Jahr 2017 der Antrag auf Förderung beim Landkreis gestellt wurde.

„Nun freuen wir uns über einen Treffpunkt für Jung und Alt“, so Herzog, der lobend erwähnte, dass die Fläche an der Schlierbachstraße bereits für den Gottesdienst am Heiligen Abend und bei Konfirmationen genutzt wurde. Dabei ist der Mehrgenerationenplatz noch nicht vollendet. Eine Boccia-Bahn und ein Waldsofa mit Blick auf den Leuchtberg sollen mit finanzieller Unterstützung noch folgen, während ein Volleyballfeld bereits zum sportlichen Beisammensein einlädt. „Der Platz mitsamt der Schutzhütte ist wichtig für die Gemeinschaft und das Miteinander“, betont Marlies George, die Vorsitzende des Turn- und Sportvereins. Helmut Kachel, der Vorsitzende des Heimatvereins, hob hervor, dass alle Vereine den Platz auf Anmeldung nutzen können.

Bürgermeister Alexander Heppe sagte in seiner Rede, dass „die Dinge besonders gut werden, wenn man sie gemeinsam macht“. In den Gesprächen habe der Verwaltungschef schnell gemerkt, dass „dieses aktive Dorf“ solch einen Platz braucht. „Schaffen Sie an diesem Ort neue Erinnerungen“, sagte er. Auch die Kreisbeigeordnete Heike Nölke aus Reichensachsen freute sich, dass das Freizeitangebot erweitert wird: „Macht was aus diesem schönen Fleckchen Erde und verbringt hier sehr viele gemeinsame Stunden.“

Von Marvin Heinz

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