Trotz Pandemie in guter Lage

Initiative Schulewirtschaft besichtigt Firma Grein im Eschweger Industriegebiet

Besichtigten die Produktionsstätte an der Thüringer Straße: Die Delegation der Initiative Schulewirtschaft mit Geschäftsführer Georg Grein.
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Besichtigten die Produktionsstätte an der Thüringer Straße: Die Delegation der Initiative Schulewirtschaft mit Geschäftsführer Georg Grein.

Nach über einjähriger Pause hat die Initiative Schulewirtschaft Werra-Meißner wieder einen Vor-Ort-Termin veranstaltet. Die Teilnehmer besuchten die Firma Grein im Industriegebiet.

Eschwege – Das Familienunternehmen hat sich durch das Stanzen und Schneiden von Folien und Kunststoffen zu einem der größten Dienstleister und Experten in diesem Bereich entwickelt. Das erfuhren die zehn Lehrkräfte und Wirtschaftsvertreter beim Besuch an der Thüringer Straße. Bei der Betriebserkundung konnten die Teilnehmer hautnah erleben, wie es das Unternehmen schafft, jährlich inzwischen mehrere Millionen Teile durch das Stanzen, Laserschneiden und Fräsen für die Industrie und Automobilbranche zu verarbeiten.

Metall, Holz und technische Textilstoffe runden das mögliche Materialangebot zum Schneiden und Weiterverarbeiten ab. Dank des großen, abwechslungs-reichen Maschinenparks sind sie in den unterschiedlichsten Branchen tätig.

Die Teilnehmer zeigten sich während der Vorstellung des Betriebs sichtlich beeindruckt von dem breiten Dienstleistungsangebot. Geschäftsführer Georg Grein hob hervor: „Hochmoderne Technik gepaart mit einer motivierten Mitarbeiterschaft machen am Standort Eschwege Spitzenleistung möglich, die international bestehen kann.“ Durch die Verlängerung sowie Erweiterung eines Großauftrages für die Automobilbranche 2016 hat Grein ein neues modernes Gebäude im Industriegebiet von Eschwege als Hauptstandort gebaut. In diesem Zusammenhang investierte das Familienunternehmen zusätzlich in eine große Konfektionierungsanlage und eine CNC-Fräsmaschine. Zwei Jahre später wurde der neue Hauptstandort fertiggestellt, und einen großen Umzug der gesamten Belegschaft sowie der Maschinen vom Hessenring in Eschwege und dem alten Standort in Großburschla bewältigt.

Der Mangel an Personal beschäftigt die Firma aktuell immer intensiver. „Es fehlen leider auch bei uns ausreichend Fachkräfte, aber auch Produktionsmitarbeiter“, sagt Georg Grein. Da momentan keine Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden können, beschäftigen sie derzeit Praktikanten und sind offen für Probearbeit.

Am Standort Eschwege sind aktuell über 70 Mitarbeiter beschäftigt. Trotz der aktuellen Pandemie sei die Grein in einer guten wirtschaftlichen Lage. „Neben den bestehenden Langzeitprojekten haben wir auch viele neue Anfragen. Vor allem durch die Entwicklung der E-Mobilität erhalten wir verstärkt neue Aufträge und verarbeiten jetzt auch technische Kunststoffe.“ (Tobias Stück)

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