Viele Wege nach Reichensachsen

Neue Infotafel informiert über Rad- und Wandertouren rund um Wehretal

Übersichtlich und mit Wiedererkennungswert: Über die neue Infotafel in Reichensachsen freuen sich (von links) Alfred Ingrisch, Stefan Reuß, Bernd Eisenberg, Diethard Lindner, Marc Semmel und Timo Friedrich.
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Übersichtlich und mit Wiedererkennungswert: Über die neue Infotafel in Reichensachsen freuen sich (von links) Alfred Ingrisch, Stefan Reuß, Bernd Eisenberg, Diethard Lindner, Marc Semmel und Timo Friedrich.

Eine von rund 250 Infotafeln zu Wander- und Radwegen im Werra-Meißner-Kreis befindet sich jetzt am Radweg R 5 in Reichensachsen.

Reichensachsen – Eine von rund 250 Infotafeln zu Wander- und Radwegen im Werra-Meißner-Kreis befindet sich jetzt – prominent platziert – am Radweg R 5 in Reichensachsen. Die übersichtlich gestaltete, großformatige Tafel im Erscheinungsbild des Geo-Naturparkes Frau-Holle-Land wurde jetzt gegenüber dem Sportplatz aufgestellt.

Sie weist neben Premiumwanderwegen und dem R5, der über 220 Kilometer von Wanfried bis Fulda führt, auch weitere Radrouten, die die Gemeinde Wehretal passieren aus, aber auch beispielsweise einen kleinen Rundwanderweg durch Reichensachsen, der sich vor allem an die Wohnmobil-Camper richtet, die dort gegenüber übernachten. Der Wohnmobilstellplatz „In der Steinlache“ wurde in jüngster Vergangenheit aufgewertet durch Infotafeln zur Infrastruktur im Ort, eine Sitzgruppe sowie eine Abgrenzung zur Straße.

Die 45-minütige Tour durch den Ort, die den Namen „W1“ trägt, hat die Initiative „Reichensachsen selber machen“ entwickelt. „Damit die Neuankömmlinge sich die Beine vertreten und den Ort ein bisschen kennenlernen können“, so Alfred Ingrisch, der sich auch gemeinsam mit dem Werratalverein Reichensachsen für die Infotafel am Radweg in der Ortslage eingesetzt hat. Mit Erfolg, denn finanziert wurde das Projekt mit 1000 Euro aus der Sparkassenstiftung.

„Wir freuen uns als Stiftung immer wieder über Menschen, die bereit sind, in der Region Hand anzulegen“, sagte Sparkassenvorstand Marc Semmel am Freitag und würdigte, dass die Bedeutung des Geo-Naturparks überregional immer mehr an Fahrt aufnehme. „Gerade die Pandemie und die daraus entstandenen Möglichkeiten des mobilen Arbeitens haben gezeigt, dass Menschen immer mehr überlegen, wo sie eigentlich leben wollen“, so Semmel. „Und dann ist es gut, wenn wir etwas zu bieten haben.“

Grafisch entwickelt, entworfen und technisch umgesetzt wurde die neue Infotafel am Radweg von Diethard Lindner vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Auch das Aufstellen wurde vom Naturpark gesponsert.

„Wir sind sehr dankbar, dass der Naturpark geduldig und flexibel auf unsere Wünsche reagiert hat“, sagt Ingrisch. Denn zunächst lag nach Ermessen der Akteure in der Grafik ein zu großer Schwerpunkt auf der Stadt Eschwege, dafür kamen die Wehretaler Ortsteile nur als Randerscheinungen vor. Jetzt findet sich Eschwege am oberen Rand und Reichensachsen mittig auf der Tafel.

Angesichts von gerade mal zwölf Grad Celsius Ende August blieb die nagelneue Infotafel am Freitag noch etwas unbeachtet – denn bei Regen blieben sowohl der Wohnmobilplatz als auch der sonst gut frequentierte Radweg leer.

Von Stefanie Salzmann

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