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Vogelzucht- und Vogelschutzverein Werratal 1924 Eschwege zeigt exotische Tiere

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Auch Landrätin Nicole Rathgeber (3. von rechts) und Landtagsabgeordneter Knut John (5. von rechts) informierten sich bei den Ausstellern über die verschiedenen Vogelarten.
Auch Landrätin Nicole Rathgeber (3. von links) und Landtagsabgeordneter Knut John (5. von links) informierten sich bei den Ausstellern über die verschiedenen Vogelarten. © Schäfer, Alina

Die Eschweger Vogelzüchter zeigten im E-Werk bunte und exotische Vögel aus aller Welt. Anders als in den Vorjahren fand die Vogelschau als reine Rahmenschau statt.

Eschwege – Bedingt durch das Brutverhalten vieler Vogelarten, das sich an Haltungsform, Vegetation und Witterung orientiert, fällt der Termin der Vogelschau des Vogelzucht- und Vogelschutzverein Werratal 1924 Eschwege auf den Herbst.

Vogelküken, die im Frühling und Sommer geschlüpft sind, haben genug Zeit sich zu entwickeln. Zuchttiere konnten sich erholen und Mauser nach der mitunter anstrengenden Brut- und Aufzuchtzeit abschließen. So erstrahlten die verschiedensten Arten von Australien bis Deutschland den Besuchern in den schillerndsten Farben.

35 Aussteller zeigten ihre Zuchtvögel, die ihre Herkunft von Australien bis Deutschland haben.
35 Aussteller zeigten ihre Zuchtvögel, die ihre Herkunft von Australien bis Deutschland haben. © Schäfer, Alina

Die große Vogelschau hat bis einschließlich 2019 zum Highlight der Vereinsaktivitäten gehört. Zwei Jahre nun musste das bunte Treiben aufgrund der Pandemie aussetzen. Eine Herausforderung für die rund 35 Mitglieder des Vereins. Nun konnten Besucher vergangenen Samstag und Sonntag Graupapageien, Grünschwanzloris und Pflaumenkopfsittiche bestaunen und mehr zu den verschiedenen Arten lernen.

Einige der Exoten sind mittlerweile sogar in Deutschland heimisch. „Die grünen Halsbandsittiche sind in Städten, wie Köln, Mannheim und Wiesbaden wild anzutreffen“, erklärt Vereinsvorsitzender Christian Reeg.

Bunte Halsbandsittiche gab es im E-werk zu sehen.
Bunte Halsbandsittiche gab es im E-werk zu sehen. © Schäfer, Alina

Jetzt, wo die Ausrichtung einer Vogelschau also wieder möglich ist, musste eine neue Location gefunden werden, da die Turnhalle am Dünzebacher Torturm als Impfzentrum genutzt wird. Alexander Feiertag und die Flair-Crew als Betreiber der E-Werk-Halle am Werdchen waren für die Idee, in ihren Räumlichkeiten eine Vogelschau auszurichten, sofort offen und boten darüber hinaus ihre Unterstützung an.

Für den Wiedereinstieg in die Ausstellungsorganisation entschieden sich die Vereinsmitglieder für die Ausrichtung als eine reine Rahmenschau. Vorteile sind neben den wegfallenden Kosten für Zuchtrichter auch, dass die Flächen weitläufiger aufgeteilt werden, sodass Besucher Abstände besser einhalten können. Das Hauptaugenmerk liegt bei einer Rahmenschau auf dem Gesamtbild der Voliere, eine Bewertung durch Zuchtrichter bleibt außen vor.

Die Besitzer und Züchter der ausgestellten Vögel standen für alle Fragen zur Verfügung.
Die Besitzer und Züchter der ausgestellten Vögel standen für alle Fragen zur Verfügung. © Schäfer, Alina

Sitzmöglichkeiten vor den Volieren luden die zahlreichen Besucher ein bei Kaffee und Kuchen die Vögel paarweise oder auch in kleinen Gruppen oder Schwärmen dabei zu beobachten, wie sie in den geräumigen Volieren ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen. Dazu gehört die Futtersuche am Boden, die gegenseitige Beziehungs- und Gefiederpflege oder die Kommunikation miteinander. Dabei standen interessierten Besuchern die Besitzer und Züchter der Vögel für alle Fragen zur Verfügung und beantworteten vielfältige Fragen zu Haltung und Zucht verschiedenster Vogelarten.

Wer sich der Herausforderung der Vogelhaltung stellen wollte konnte im Börsenbereich direkt Nachzuchten oder Zuchttiere unterschiedlichster Art erwerben. Wer sich jetzt im Nachhinein noch für einen Vogel oder die Vereinsaktivitäten interessiert, kann auf der Facebook-Seite des Vereins: Vogelverein Eschwege umsehen oder sich telefonisch beim Vereinsvorsitzenden Christian Reeg unter 0160/97 34 62 00 melden.

Von Alina Schäfer

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