1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen
  4. Eschwege

Wurschtfest: Besucher kommen trotz Schietwetter auf ihre Kosten

Erstellt:

Von: Julia Stüber

Kommentare

Meryem Hübenthal-Teupel bot an ihrem Stand unter anderem Eichsfelder Wurstwaren für die Besucher an.
Meryem Hübenthal-Teupel bot an ihrem Stand unter anderem Eichsfelder Wurstwaren für die Besucher an. © Stüber, Julia

Das Wurschtfest mit seinem Spezialitätenmarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag ist bei Besuchern beliebt. Daran konnten auch die wiederkehrenden Regenschauer nichts ändern.

Eschwege – Wurscht, Wurscht und nochmals Wurscht: Vor allem darum ging es gestern beim traditionellen Spezialitätenmarkt in Eschwege. Ob „ahle Wurscht“, Bratwurst oder Leberwurst – bei den zahlreichen Ständen war für jeden Besucher etwas dabei. So auch für Helmut und Jutta Sippel sowie Bettina und Gerhard Hassenpflug. Sie besuchen immer wieder gerne das Eschweger Wurschtfest. „Sogar bei diesem Wetter sind wieder dabei.“

Und in der Tat: Das Wetter spielte am Sonntag nicht wirklich mit. Menschen stapften durch tiefe Pfützen, Kapuzen hingen in den Gesichtern, bunte Schirme waren in der ganzen Innenstadt zu sehen. Doch deswegen fiel die beliebte Veranstaltung natürlich nicht gleich ins Wasser – mit der passenden Kleidung war es für die Besucher dennoch ein Erlebnis.

Neben Wurstspezialitäten gab es auch noch andere Köstlichkeiten zu entdecken: Bei Siegfried Minner (links) und Zoltan Horvath gab es zum Beispiel Produkte aus Ungarn.
Neben Wurstspezialitäten gab es auch noch andere Köstlichkeiten zu entdecken: Bei Siegfried Minner (links) und Zoltan Horvath gab es zum Beispiel Produkte aus Ungarn. © julia stüber

Neben der beliebten Wurscht, Honig, Brot und weiteren regionalen Köstlichkeiten gab es auch das ein oder andere Produkt aus der Ferne zu entdecken – zum Beispiel ungarische Spezialitäten am Stand von Siegfried Minner und Zoltan Horvath. Dort gab es Paprika und Pfirsiche direkt von der Plantage aus Ungarn sowie Gewürze und Knoblauch. „Viele Besucher fragen uns, ob die Produkte wirklich aus Ungarn sind. Aber ja, das sind sie wirklich“, sagt Horvath.

Auch für Familien hatte der Markt – verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag – etwas zu bieten. Kinder fuhren begeistert beim Karussell mit, so mancher Stand mit Süßigkeiten ließ Kinderherzen etwas höher schlagen. Beim Herbstzauber im botanischen Garten gab es zudem weitere Angebote für Familien.

Und auch Livemusik ertönte in der Innenstadt. Auf dem Marktplatz gab es einen Biergarten, auf der Bühne traten Künstler auf. Aufgrund des schlechten Wetters hielten sich dort nur wenige Besucher auf. Umso mehr Menschen tummelten sich in den Geschäften. Die hatten während des verkaufsoffenen Sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet und verzeichneten gute Nachfrage. (Julia Stüber)

Auch interessant

Kommentare