Werra-Meißner

Zahl der Straftaten im Kreis geht weiter zurück

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Eschwege. Die Zahl der Straftaten im Werra-Meißner-Kreis ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. 2014 wurden 4929 Delikte begangen. Das sind 210 Vergehen weniger als noch 2013. Zum ersten Mal sank die Zahl unter die Grenze von 5000.

Gleichzeitig ging auch die Aufklärungsquote zurück. Statt 61,7 Prozent 2013 wurden jetzt 60,9 Prozent der Fälle gelöst. Diese Zahlen stellten der Direktor der Polizeidirektion Werra-Meißner, Thomas Beck, und der Präsident des Polizeipräsidiums Nordhessen am Dienstag in Eschwege vor.

„Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich weiter fort“, erklärt Beck. 2010 gab es noch 5859 Starftaten, die in 62, 6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurde. Im Werra-Meißner-Kreis herrscht die zweithöchste Kriminalitätsbelastung gemessen an 100 000 Einwohnern im Bezirk des Polizeipräsidiums Nordhessen, zu dem auch die Landkreise Schwalm-Eder, Kassel, Waldeck-Frankenberg und die Stadt Kassel zählen. „Mit fast 61 Prozent haben die Kollegen im Werra-Meißner-Kreis die höchste Aufklärungsquote in unserem Zuständigkeitsbereich erreicht“, sagt Polizeipräsident Sauer. Auch in Hessen nehme die Polizeidirektion Werra-Meißner einen Spitzenplatz ein.

Häufigste Straftaten im Landkreis sind Diebstähle. Bei mehr als jeder dritten Ermittlung handelt es sich um einen einfachen (22,8 Prozent) oder schweren Diebstahl (12,1 Prozent).

Sogenannte Rohheitsdelikte wie Körperverletzung oder Raub sind zurückgegangen. Einbrüche in Geschäftsräume und Wohnungen sind hingegen gestiegen. In 88 von 190 Fällen blieb es beim Einbruchsversuch. Beck macht die Präventionsarbeit der Kollegen in den vergangenen Jahren und Hinweise aus der Bevölkerung für diese Entwicklung verantwortlich. Lob gab es insgesamt von Polizeipräsident Sauer: „Auf die Polizei im Werra-Meißner-Kreis ist Verlass.“

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