Coronatest

Eschwege: Termine im Testzentrum am Dünzebacher Torturm heiß begehrt

DRK-Mitglieder zeigen, wie der Empfang abläuft: von links Claudia Weigt und Silke Ullrich. Patienten müssen ihre Hände desinfizieren und einen Adressbogen ausfüllen.
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DRK-Mitglieder zeigen, wie der Empfang abläuft: von links Claudia Weigt und Silke Ullrich. Patienten müssen ihre Hände desinfizieren und einen Adressbogen ausfüllen.

Corona-positiv oder -negativ? In den Testzentren im Werra-Meißner-Kreis kann das überprüft werden. Die Termine etwa in Eschwege sind begehrt.

Eschwege – Mehr Termine als ursprünglich geplant, hat der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Eschwege in der vergangenen Woche angeboten, wie Gunnar Michel, Leiter der Teststelle in der Sporthalle Dünzebacher Torturm, berichtet.

Vor Ostern haben wir mit der hohen Nachfrage gerechnet.

Gunnar Michel, Leiter der Teststelle

„Wir haben die Öffnungszeiten erweitert, am Donnerstag mit drei Testteams gearbeitet und zusätzlich am Karfreitag Termine angeboten“, sagt Michel. Besonders am Donnerstag hätten ganz viele Eschweger getestet werden können, die ursprünglich keinen Termin mehr bekommen hatten.

„Vor Ostern haben wir mit der hohen Nachfrage gerechnet.“ Doch, dass schon am Freitag die Termine für diese Woche komplett ausgebucht waren, das habe Michel überrascht. Gearbeitet werde in einer Schicht mit 25 DRK-Mitgliedern – alle vom Ortsverband Eschwege. Das Testzentrum wird im Auftrag des Werra-Meißner-Kreises und in Kooperation mit dem Gesunden Werra-Meißner-Kreis betrieben.

Sporthalle wird zum Testzentrum: Während Katharina Heidenreich (von links) für das Protokoll zuständig ist, lässt sich Michael Weigt von Daniel Heidenreich per Stäbchen eine Probe aus der Nase entnehmen.

Worüber sich Michel besonders freut, ist das Lob für sein Team, das ihn bislang von vielen Seiten – zum Beispiel per E-Mail – erreicht hat. „Die Menschen fühlen sich gut aufgehoben bei uns“, sagt der Leiter der Teststelle. Wertschätzende Worte hätten sie nicht nur für den freundlichen Umgang bekommen, sondern auch für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf in der kleinen Sporthalle am Dünzebacher Torturm, fasst Michel die Rückmeldungen zusammen.

Herausgefischt werden konnten bisher auch einige wenige Menschen, die sich „kerngesund“ gefühlt hätten, aber mit Corona infiziert seien, berichtet Michel. Natürlich würden dadurch die Infektionszahlen erst mal steigen. Doch das werde sich auch wieder relativieren. Und nur so könne verhindert werden, dass man seine Mitmenschen unbewusst anstecke.

Nun sollen zwei weitere Teststellen eingerichtet werden: in Wanfried und im Bergwildpark Meißner. Ab Samstag, 10. April, so Gunnar Michel, werde die Teststelle in Wanfried geöffnet und dann von den DRK-Mitgliedern aus dem Ort betrieben. Voraussichtlich werde im Rhythmus von drei Tagen getestet.

Außerdem solle in der kommenden Woche ein Testzentrum im Bergwildpark Meißner öffnen, sagt Michel. Ab Dienstag, 13. April, würde dann die Familie Panou das Durchführen der Tests übernehmen. „Die Anfrage kam von Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans. Panous sind bereits eingearbeitet und waren einverstanden, die Teststelle zu übernehmen.“

Von Hanna Maiterth

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