Für die Wiederbewaldung

Eschweger Rotary-Club pflanzt 75 Elsbeeren

Uwe Ellringmann (links) und Stephan von Eschwege waren zwei der acht Rotarier, die auf dem Bückeberg die Bäume pflanzten.
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Uwe Ellringmann (links) und Stephan von Eschwege waren zwei der acht Rotarier, die auf dem Bückeberg die Bäume pflanzten.

Erneut hat der Rotay Club Eschwege auf gerodeten Waldflächen Bäume gepflanzt. Am vergangenen Samstag haben acht Mitglieder auf dem Bückeberg bei Niederhone bei strahlendem Sonnenschein 75 Bäume eingesetzt.

Eschwege - Gepflanzt wurden diesmal ausschließlich Edellaubhölzer wie Elsbeere oder Winterlinde. Die Auswahl der zu pflanzenden Bäume erfolgte fachkundig gemeinsam mit dem Förster Christoph Beume von Hessen-Forst.

Die jungen Bäume ersetzen an dem Standort insbesondere abgestorbene Fichten. Dürre und Trockenheit im Sommer hatten zusammen mit mehreren Stürmen dem Wald in der Vergangenheit stark zugesetzt. Die Elsbeere gilt in Deutschland als in ihrem Bestand gefährdet. Im Ringgau, und im Eschweger Stadtwald gibt es in unserer Region einige stattliche ältere Exemplare. Die Elsbeere könnte in Zukunft eine größere Rolle zum Aufbau klimastabiler Wälder spielen. Das wertvolle Holz der Elsbeere gilt als eines der härtesten Hölzer Europas.

Bereits im Frühjahr waren die Eschweger Rotarierer für die Wiederbewaldung im Einsatz. Im Rosental im Schlierbachwald wurden 125 Elsbeeren gepflanzt. So wolle man einen kleinen Beitrag für die belasteten nordhessischen Wälder leisten, sagte Stephan von Eschwege, der das Projekt für den Rotary Club Eschwege begleitete.

Tatkräftig unterstützt wurden die acht rotarischen Freunde bei der Baumpflanzaktion von einer Partnerin und drei Söhnen, die voller Engagement mithalfen. Eine weitere Baumpflanzaktion plant der RC Eschwege Ende November in Weißenborn. (Tobias Stück)

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