Kleidung als Schutz für Einsätze

Feuerwehr Meißner bekommt neue Stiefel und Trainingsanzüge

Wechselkleidung für die Feuerwehrmitglieder: Alexander Herdt (von links), Betriebsleiter der Firma Umweltdienste Bohn in Weidenhausen, übergibt an Gemeindebrandinspektor Michael Brill und seinen Stellvertreter Marcel Göttfert gemeinsam mit Andreas Meurer (stellvertretender Betriebsleiter bei Bohn) die neue Kleidung.
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Wechselkleidung für die Feuerwehrmitglieder: Alexander Herdt (von links), Betriebsleiter der Firma Umweltdienste Bohn in Weidenhausen, übergibt an Gemeindebrandinspektor Michael Brill und seinen Stellvertreter Marcel Göttfert gemeinsam mit Andreas Meurer (stellvertretender Betriebsleiter bei Bohn) die neue Kleidung.

Spezielle Hosen, Jacken und Schuhe sowie ein Atemschutzgerät gehören zur Grundausstattung der Feuerwehrmitglieder, wenn sie zum Löschen eines Brandes im Einsatz sind. Deshalb hat die Gemeinde Meißner erst jetzt neue Stiefel für ihre Wehren bestellt, wie Gemeindebrandinspektor Michael Brill berichtet.

Meißner - Diese Stiefel haben einen höheren Schaft und sind für den Einsatz vom Technischen Prüfdienst Hessen vorgeschrieben: 60 Paar Stiefel für 10 000 Euro gibt es nun für die Meißner Wehren.

Doch nicht nur an den Einsatz wurde gedacht, sondern auch an die Zeit danach. Denn die Einsatzkleidung kann je nach Einsatzort mit Gefahrstoffen kontaminiert sein, erklärt Brill. Besonders betroffen davon sind die Atemschutzgeräteträger. Sie bewegen sich eben direkt an der Gefahrenquelle. „Wir sind dazu angehalten, die Klamotten nach dem Einsatz zu wechseln“, so Brill. Also standen auf der Wunschliste der Meißner Wehren leichte Trainingsanzüge.

Einen Satz von 28 Paaren Stiefel

Einen Satz von 28 Stück haben die Wehren der Ortsteile nun bekommen, sie werden als Wechselkleidung für alle Mitglieder in den Einsatzfahrzeugen deponiert. Finanziert wurden sie zum Teil von der Gemeinde und zum Teil von der Firma Umweltdienste Bohn in Weidenhausen, die zur B+T Group gehören. „Die Meißner Feuerwehr muss regelmäßig bei uns anrücken. Die Wechselkleidung soll deshalb auch eine moralische Unterstützung sein“, erklärt Betriebsleiter Alexander Herdt. Denn bei der Aufbereitung des Mülls komme es durch falsche Entsorgung immer wieder zu Bränden, erklärt Gemeindebrandinspektor Michael Brill. „In vielen Fällen reicht die betriebsinterne Löschanlage aus.“ Dann müssten die Wehren aus der Gemeinde Meißner nur noch die Lage überprüfen und ihr okay zum Weitermachen geben. Doch oft genug müssen die Wehrmitglieder das Löschen bei der Firma Bohn auch übernehmen, ergänzt Herdt. (Hanna Maiterth)

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