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Feuerwehren löschen kleinere Brände im Kreis

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Von: Evelyn Ludolph, Theresa Lippe

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In Hessisch Lichtenau begrüßten die Einwohner das neue Jahr. Leser Rolf Günther
In Hessisch Lichtenau begrüßten die Einwohner das neue Jahr. Leser Rolf Günther © Rolf Günther/nh

Nach zwei Jahren Pause durfte der Jahreswechsel wieder mit Feuerwerk gefeiert werden. Im Werra-Meißner-Kreis kam es dabei zu keinen größeren Problemen.

Die Polizei berichtet, dass es einige silvestertypische Vorfälle gab, wie das Werfen von Böllern und dem Abschießen von Raketen in der Nähe von Personen oder Sachen. Diese hätten aber zu keinen Schäden geführt und die Beamten hätten lediglich ermahnen müssen.

Im Großalmeröder Ortsteil Rommerode war am Sonntag eine Feuerwerksrakete in einem Dachstuhl eingeschlagen, wozu die Feuerwehr um 0.23 Uhr alarmiert wurde. Die Wehr musste jedoch nicht eingreifen, da es nicht zu einer Brandentwicklung gekommen war. Auf der Rückfahrt löschten die Kameraden zudem Reste eines Feuerwerks an der Fürstenhagener Straße in Hessisch Lichtenau, wie die Lichtenauer Feuerwehr berichtet.

In Wanfried brannte am Samstag laut Polizeibericht gegen 23 Uhr eine Thuja-Hecke an der Straße „Auf dem Mäuerchen 32“. Das Feuer entstand vermutlich durch Böller, die von Kindern in die Hecke geworfen wurden. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr in Witzenhausen hatte vier kleinere Einsätze, wie Wehrführer Claus Demandt berichtet. So kam es in Unterrieden zu einem Flächenbrand, den die Unterriedener Wehr dann bereits gelöscht hatte. Das Gras wurde vermutlich durch Feuerwerk in Kombination mit dem Wind entzündet. Unter anderem brannte es in Witzenhausen an der Post und in der Fußgängerzone, wo eine Mülltonne und eine Papieransammlung in Brand geraten waren.

Es hat den Anschein, dass die Menschen im Kreis ihr Feuerwerk mit Bedacht und Verstand gezündet haben, berichtet auch Martina Wallbraun-Herwig, Pflegedienstdirektorin der Notaufnahme im Klinikum Werra-Meißner.

„Der Nachtdienst in der Eschweger Notaufnahme verlief eigentlich wie üblich“, berichtet Wallbraun-Herwig. „Nach Mitternacht kommen mehr Patienten als vor dem Jahreswechsel, jedoch handelt es sich dabei meist um Stürze oder kleinere Schnittwunden.“

Nur ein Patient in der Notaufnahme der Klinik wurde mit schwereren Verletzungen durch Böller behandelt, weiß die Pflegedienstdirektorin. „Er wurde nach der ersten Behandlung in der Notaufnahme auf eine andere Station verlegt.“

Der Rest der Silvesternacht sei ohne größere Besonderheiten abgelaufen. „Niemand hat betrunken randaliert, es gab keine schweren Unfälle. Hauptsächlich war sogenannte Laufkundschaft zur Behandlung da“, informiert Wallbraun-Herwig.

Das Team der Notaufnahme in Eschwege sei in regulärer Besetzung gut durch die Nacht gekommen: „Zwei Ärzte – ein Internist und ein Chirurg – plus zwei Pflegekräfte hatten Dienst. Alle Patienten konnten von ihnen ohne längere Wartezeiten versorgt werden.“ (tli/elu)

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