Diese Regeln gelten Silvester

Feuerwerksverbot im Werra-Meißner-Kreis auf öffentlichen Plätzen und in der Altstadt

Feuerwerk auf belebten Plätzen gibt es in diesem Jahr wieder nicht.
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Feuerwerk auf belebten Plätzen gibt es in diesem Jahr wieder nicht.

An Silvester und Neujahr gelten in diesem Jahr Versammlungsverbote, außerdem ist der Verkauf von Feuerwerkskörpern in ganz Deutschland untersagt. Auch im Werra-Meißner-Kreis wird es im zweiten Jahr in Folge keine klassischen Silvester-Partys geben.

Werra-Meißner – „Zum Jahreswechsel gelten in Hessen die durch die Coronavirus-Schutzverordnung des Landes vorgegebenen und landesweit einheitlichen Regelungen und Schutzmaßnahmen“, sagt Kreissprecherin Sylvia Weinert. Eine neue und aktuelle Version vom 28. Dezember regelt, was am Silvesterabend und Neujahrstag erlaubt ist und was nicht.

Unter anderem besagt die Verordnung, dass an publikumsträchtigen, öffentlichen Orten, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 untersagt ist. „Dieses Böllerverbot betrifft das klassische Silvesterfeuerwerk, dazu gehören Raketen, Kracher und Batterien“, erklärt Sylvia Weinert. Kleinstfeuerwerk wie Knallerbsen, Knallfrösche und Wunderkerzen sind erlaubt.

Feuerwerksverbot im Werra-Meißner-Kreis auf öffentlichen Plätzen und in der Altstadt

Trotzdem spricht sich unter anderem Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz dafür aus, auch im privaten Rahmen auf das Abbrennen von Feuerwerk zu verzichten „aus Nachhaltigkeitsgründen, und um Tiere nicht unnötig zu belasten.“

Nicht erlaubt sind Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen mit mehr als zehn Personen. Ungeimpfte dürfen sich nur noch mit Menschen im eigenen Haushalt und zwei weiteren Personen treffen. Auch diese Regelung gilt bundesweit.

Eine Übersicht aller Straßen und Plätze im Werra-Meißner-Kreis auf denen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten ist, gibt es im Internet auf dieser Seite der Kreisverwaltung.

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Böllerverbot im Werra-Meißner-Kreis: Kein Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen

In Hessisch Lichtenau beispielsweise sind neben dem gesetzlichen Verbot in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie brandempfindlichen Gebäuden, also dem Altstadtbereich, auch der Frau Holle-Park, das Bürgerhaus und die Frau Holle-Teichanlage feuerwerksfreie Zone, sagt Frank Schuchhardt von der Verwaltung, zuständig für Brandschutz und Feuerwehr. In den Ortsteilen seien es die Plätze um die Dorflinden.

In Großalmerode gibt es keine Plätze, die als Treffpunkt bekannt seien, darum auch kein spezielles Verbot, sagt Bürgermeister Finn Thomsen. „Eigentlich dürfte aber wegen des Verkaufsverbots niemand Feuerwerk zuhause haben“, so Thomsen weiter. (Wiebke Huck)

Tanzen nur draußen, Essen auch drinnen

Der Betrieb von Clubs, Diskotheken und anderen Tanzlokalen ist landesweit untersagt worden, also gilt auch im Werra-Meißner-Kreis: tanzen verboten. Eine Ausnahme gibt es für Tanzveranstaltungen im Freien, maximal 250 Personen dürfen gemeinsam feiern. Anders als beispielsweise im Nachbarland Österreich, wo ab 22 Uhr Sperrstunde ist, dürfen Gastronomiebetriebe auch bis Mitternacht öffnen. Es gilt die 2G-Regel. (hbk)

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