Vierte Staffel „Kirche im Kino“ startet: Filmische Familienbande

Zusammen ist man weniger allein: Mit diesem Film startet am Sonntag die neue Staffel der Reihe „Kirche im Kino“. Das Bild zeigt Franck (Guillaume Canet), der Camille (Audrey Tautou) mit aufs Land genommen hat, wo sie fälschlicherweise für ein Paar gehalten werden und sich anfangs eher widerwillig ein Bett teilen müssen. Foto: nh

Witzenhausen/Bad Sooden-Allendorf. „Zusammen ist man weniger allein“ heißt die neue Staffel von „Kirche im Kino“. Die Reihe der etwas „anderen Gottesdienste“ wird nun bereits zum 4. Mal vom Evangelischen Kirchenkreis Witzenhausen gemeinsam mit dem Capitol Kino Witzenhausen und dem Kurtheater Bad Sooden-Allendorf veranstaltet.

Dank der Unterstützung durch das Autohaus Stöber und die VR-Bank Werra-Meißner gilt weiterhin: Eintritt frei – Spende willkommen, berichtet Dekanin Ulrike Laakmann in einer Pressemitteilung.

„Familien-Bande“ könnte doppeldeutig auch über den drei Filmen stehen, die der Vorbereitungskreis für das Frühjahr ausgewählt hat. Ob generations- und kulturübergreifend, als Road-Movie oder als romantische Komödie um eine eher ungewöhnliche „Patchwork“-Familie – in jeweils eigener Weise erzählen die Filme vom gegenseitigen Tragen, Ertragen und Getragen werden, von liebenswerten und verschrobenen Typen, von Last und Lust der „Familien-Bande“.

In Paris spielt die französische Verfilmung des Bestsellers „Zusammen ist man weniger allein“ (2006), die der Filmreihe den Namen gegeben hat. Sie eröffnet diese auch am Sonntag, 2. März, jeweils um 17 Uhr in Witzenhausen. Mit französischer Leichtigkeit erzählt der Film von Claude Berri, wie vier sehr unterschiedliche Charaktere in Höhen und Tiefen des Alltags zusammenfinden und lernen füreinander da zu sein.

„Eine wahre Geschichte -The Straight Story“ (1999) steht im Mittelpunkt des Filmgottesdienstes am 30. März um 17 Uhr, den erstmals Pfarrer Sebastian Krause aus Dudenrode, neu im Vorbereitungsteam und im Kirchenkreis, gemeinsam mit Dekanin Ulrike Laakmann halten wird. Streit und Versöhnung, Nächstenliebe und Bruderzwist bestimmen den langen Weg des kauzigen 73-jährigen Alvin Straight, der sich in den Kopf gesetzt hat, seinen erkrankten Bruder Lyle wiederzusehen, um sich endlich mit ihm auszusprechen. Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, den langen Weg auf einem Rasenmäher anzutreten.

Der deutsch-türkische Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ rundet wiederum in beiden Kinos am 27. April um 17 Uhr die Reihe ab. Der Film der deutsch-türkischen Filmemacherinnen Yasemin und Nesrin Samdereli aus 2010 nimmt eigene Erfahrungen und persönliche Erinnerungen auf und erzählt humorvoll, berührend und mit Tiefgang eine Familiengeschichte über mehrere Generationen. (stk)

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