LeQua packt Frühstückspakete

Fleißige Helfer unterstützen Familien am Muttertag im Werra-Meißner-Kreis

Eine Freude wollte der elfjährige Leon Lack aus Laudenbach seinen Eltern Christiane und Sebastian machen. Liebevoll ist der Muttertagstisch gedeckt. Persönlich hat Leon die Rühreier und Pfannkuchen in der Küche unter Mithilfe seiner Mutter bereitet. Mit dem Orangensaft aus dem Aktionspaket von LeQua prosteten sie sich zu.Aktion Muttertag, Verein Lequa Hessisch Lichtenau
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Eine Freude wollte der elfjährige Leon Lack aus Laudenbach seinen Eltern Christiane und Sebastian machen. Liebevoll ist der Muttertagstisch gedeckt. Persönlich hat Leon die Rühreier und Pfannkuchen in der Küche unter Mithilfe seiner Mutter bereitet. Mit dem Orangensaft aus dem Aktionspaket von LeQua prosteten sie sich zu.

Viele Familien leidet derzeit unter den Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Damit das Muttertagsfrühstück nicht ausfallen musste, startete der Verein LeQua aus Hessisch Lichtenau eine Aktion.

Es riecht verlockend nach frisch gebackenen Kuchen im Schankraum des Ratskellers in Hessisch Lichtenau. Auf einem Tisch türmen sich Pappkartons. „Die hab ich ich gefaltet“, erzählt Djark Renner stolz. Mit der ganzen Familie und anderen ehrenamtlichen Helfern ist er am Samstagvormittag damit beschäftigt, die Päckchen für die Muttertags-Aktion vom Verein Lebensqualität (LeQua) zu packen.

Die ganze Familie packt Päckchen für die Aktion zum Muttertag des Vereins LeQua: Steven Renner (von links), Ehefrau Daniela Herz-Renner und die Kinder Svena und Djark. Als Familie müssen sie keinen Rücksicht auf Mindestabstand und Maske nehmen.

„Für die beste Mama der Welt“, hatte LeQua Väter und Kinder zur Teilnahme ermuntert. Gerade in Zeiten von Corona tragen Mütter in den Familien große Lasten. Am Muttertag sollte es bei einem leckeren Frühstück dafür eine liebevolle Anerkennung geben.

Was Daniela Renner-Herz, Tochter Svena, Sohn Djark, Andrew Bunse-Gies und Hans Schnoor in Kartons packen, lässt aber auch bei dem Beobachter das Wasser im Mund zusammen laufen: Brötchen, Eier, Milch, Mehl, Obst, selbst gemachte Marmelade, löslicher Kaffee, Kakaopulver aber auch Servietten, Blumen, Obst und die kleinen Gugelhupf, nach denen es im Raum verführerisch riecht.

Etwa dreißig Anfragen hat es gegeben. „Da haben Kinder am Telefon geweint“, hat Koch Lutz Pohl, der die Anrufe entgegengenommen hat, Schatzmeister Steven Renner berichtet. In vielen Familien ist das Geld in der Krise anscheinend knapp, reicht nicht für ein Familienfrühstück. Da ist das rund 15 Euro teure Päckchen eine kleine, willkommene Hilfe.

Gefördert wird das Projekt von der „Aktion Mensch - Corona Soforthilfe“, erzählt Renner. LeQua hat dort die Förderung für den gesamten Landkreis beantragt und verwaltet die gewährten 30 000 Euro für Lebensmittelhilfe. Neben LeQua hat bisher nur die Stadt Bad Sooden-Allendorf Mittel für eine Eintopfaktion beantragt (HNA berichtete). LeQua arbeitet eng mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen. Dessen freiwillige Helfer verteilen auch in Hessisch Lichtenau am Samstag Eintopf, den Helmut Renner in der Küche in großen Mengen kocht. Sie sorgen auch für die Zustellung der Muttertagspakete.

Ein wenig Arbeit sollten sich aber Ehemänner und Kinder am Sonntag für die Mütter machen. Nach den auch in die Pakete gelegten Rezepte konnten sie Rührei mit Speck, Pfannkuchen und Obstsalat herstellen. „Ich hab eine ganz einfaches Rezept genommen“, sagt Svena Renner, die die Anleitung geschrieben und ausgedruckt hat. Ein besonderen Gruß an die Mutter konnten die Kinder mit einer beigefügten Ausmalvorlage gestalten.

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