Förderzusage für Südringgauer Wehren

Gemeinde Herleshausen übergibt Bescheid an Gemeindebrandinspektor

Zwei Jugendliche in Feuerwehruniformen laufen nebeneinander her. Die Jungen tragen gelbe Helme.
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Der Förderbescheid soll auch die Jugendarbeit der Wehren in der Zukunft unterstützen. Sodass die Mitglieder der Jugendwehren in der Gemeinde Herleshausen wie schon auf unserem Bild, das beim Landesentscheid der hessischen Jugendfeuerwehren im September 2018 entstanden ist und Alina-Sophie Deist und Selina Walter von der Herleshäuser Wehr zeigt, weiter an solchen Wettbewerben teilnehmen können.

Die Feuerwehren in Herleshausen haben eine Förderzusage für sich und den Nachwuchs erhalten.

Herleshausen – Damit in der Gemeinde Herleshausen die Feuerwehren und der Nachwuchs auch in Zukunft bestehen bleiben, konnte der Gemeindebrandinspektor Matthias Sömmer in Stellvertretung für die Freiwilligen Wehren die Förderzusage von der Gemeinde in Empfang nehmen. Es sind 16 Posten mit jeweils zweistelligem Betrag zwischen 25 und 30 Euro, so Bürgermeister Lars Böckmann. Diese stammten aus den persönlichen Verfügungsmitteln des Vorsitzenden der Gemeindevertretung und des Bürgermeisters, die Teil des Gemeindehaushalts sind, erklärt Böckmann. Die Höhe der Zuwendung sei nicht ausschlaggebend, sagt Gemeindebrandinspektor Sömmer. „Wichtiger ist die Anerkennung unserer Arbeit durch die politischen Gremien.“

Die Gemeinde Herleshausen hat insgesamt zehn Wehren. Während in den Ortsteilen Herleshausen, Wommen, Breitzbach, Unhausen, Altefeld, Archfeld und Willershausen jeweils ein Wehrführer mit Stellvertreter vorhanden ist, werden Nesselröden, Markeshausen und Holzhausen zu einem Schutzbereich mit einem Wehrführer und Stellvertreter zusammengefasst. Die Jugendwehren für den Nachwuchs gibt es in Herleshausen, Nesselröden und Willershausen. Für die Bambinis sind die Anlaufstellen in den Ortsteilen Willershausen und Wommen.

Zusage Anfang März

Erst Anfang März hätten der Vorsitzende der Gemeindevertretung Manfred Kraus und Bürgermeister Lars Böckmann das Schreiben mit der Zusage von Fördermitteln überreichen können, wie aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervorgeht.

Üblicherweise würde dies auf den Jahreshauptversammlungen der Wehren geschehen. Leider habe man sich in den letzten Monaten nicht in größerem Kreis treffen können, so Böckmann. Da es aber auch weiterhin nicht genau absehbar sei, ab wann ein Treffen wieder möglich sein werde, hatten sich der Bürgermeister und der Vorsitzende der Gemeindevertretung für eine „coronakonforme“ Übergabe mit dem Gemeindebrandinspektor entschlossen. red/mai

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